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Preetz: der Geheimtipp für Schokoholiker

Pralinen selbst herstellen mit der Schokodeern

Sie wollen Pralinen selber machen? Wir sagen Ihnen, wo Sie das am Besten tun können: im schleswig-holsteinischen Preetz, genauer, in der ehemaligen großen Bibliothek des Predigerseminars von Preetz. Hier, wo früher das Wort der Bibel ausgelegt wurde, geht es heute um süße Lust – und dunkle Geheimnisse. Denn im September 2008 hat Lydia Maria Rahaus hier ihre Schokoladenmanufaktur "Schokodeern" eröffnet. Statt Bücherregale und Leselampen stehen in den drei hohen Räumen im heutigen Bildungshaus Preetz ein Konditorei-Ofen mit Gärschrank, eine Anschlag- und eine Teigausrollmaschine, ein Stikkenwagen und eine Pralinenharfe. Auf An diesem kulinarisch betörendem Ort weiht Sie Patissier Lydia Maria Rahaus einen ganzen Tag lang in die süßen Geheimnisse der Schokolade ein.

Lydia Rahaus' Weg bis Preetz

Die "Schokodeern"

Ihre Liebe zum "schwarzen Gold", der Schokolade, entdeckte die gebürtige Magdeburgerin in München. Im Kempinski-Hotel "Vier Jahreszeiten" machte sie in den 1990er Jahren eine Ausbildung zur Konditorin bzw. zum Patissier. "Dort haben wir oft mit Schokolade experimentiert. Und ich habe viel über den Einsatz von Kuvertüre gelernt", erzählt die Wahl-Schleswig-Holsteinerin. Die nächsten Stationen waren das Bremer Parkhotel und die Hotels Atlantic und Intercontinental in Hamburg. In Stuttgart arbeitete sie danach in einer Bio-Konditorei und besuchte danach die Meisterschule. In Karlsruhe machte sie ihren Betriebswirt des Handwerks und ging im Anschluss daran als Chef-Patissier ins Hotel Ramada in Engelberg bei Luzern. 2003 zog sie mit ihrem Mann, einem Biotechnologen, nach Kiel. Vier Jahre lang war sie als Verkaufsleiterin der Biobäckerei Brotgarten tätig und erweiterte ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse. "Selbstständig zu sein war eigentlich immer mein Ziel", verrät sie, "und nie stehen zu bleiben!" Obwohl sie wusste, dass das Bedürfnis nach Konditorei-Produkten im Norden hoch ist, war sie von Anfang an von der enormen Nachfrage nach ihren Kreationen dennoch überrascht. Um für die Aufträge ausreichend Zeit und Ruhe zu haben, beginnt sie ihren Arbeitstag oft bereits um 4 Uhr morgens. Bis zu 4 Kilogramm Pralinen schafft sie an zwei Tagen. Keine Frage: Lydia Maria Rahaus geht es um Klasse – nicht um Masse.

Schon lange bevor die gebürtige Magdeburgerin nach Preetz kam, um aus erstklassigen Bio-Rohstoffen köstliche Pralinen und Schokoladen zu kreieren, hatte sie ihre Liebe zum "schwarzen Gold" entdeckt. Und zwar in den 90er Jahren in München, als sie im Kempinski-Hotel "Vier Jahreszeiten" eine Ausbildung zur Konditorin, beziehungsweise zum Patissier machte. "Dort haben wir oft mit Schokolade experimentiert. Und ich habe viel über den Einsatz von Kuvertüre gelernt", erzählt die Wahl-Schleswig-Holsteinerin. Die nächsten Stationen für Lydia Rahaus waren das Bremer Parkhotel und die Hotels Atlantic und Intercontinental in Hamburg. In Stuttgart arbeitete sie in einer Bio-Konditorei und besuchte danach die Meisterschule. In Karlsruhe machte sie ihren Betriebswirt des Handwerks und ging im Anschluss als Chef-Patissière ins Hotel Ramada in Engelberg bei Luzern.
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aus der wissen.de-Redaktion
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