Kobalt ist ein chemisches Element aus der achten Nebengruppe des Periodensystems [1]. Dem Namen nach ist das stahlgraue, glänzende, ferromagnetische [2] Schwermetall [3] leicht mit dem Begriff Kobold zu verwechseln. Tatsächlich ist das Wort Kobalt eine Umbildung von Kobold. Dies geht darauf zurück, dass das Mineral [4] ursprünglich als wertlos galt und die Bergleute früher die Schädigung wertvoller Erze durch nicht nutzbare Bestandteile den Berggeistern zuschrieben.
Kobalt ist in reiner Form härter und fester als Stahl [5]. Häufig kommt Kobalt in Verbindungen mit Arsen [6] oder Schwefel [7] in Form von Mineralen vor, v. a. Erythrin, Kobaltarsenkiese, Kobaltglanz, Linneit, Safflorit und Speiskobalt. Daneben ist Kobalt fast immer als Begleitelement in Nickelerzen enthalten, außerdem in vielen Eisen- und Kupfererzen.
Verwendet wird Kobalt besonders für aufladbaren Batterien, als Legierungsbestandteil, in Dauermagneten, korrosionsbeständigen Legierungen [8] und Hartmetallen sowie als Katalysator [9].