21.05.2015
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wissen.de Artikel

Zeitmanagement

Wie Sie klüger mit Ihrer Zeit umgehen oder wie wär's mit Zeitmanagement?

Die richtige Zeiteinteilung ist eine wesentliche Voraussetzung für optimales Lernen. Deshalb zählt das Zeitmanagement auch zu den zentralen Arbeits- und Lerntechniken. Doch trotz ausgefeilter Techniken und trickreicher Methoden hängt der Lernerfolg im wesentlichen von Ihnen selber ab. Ohne ein Mindestmaß an Konsequenz und Disziplin geht es nicht. Dies ist der Anteil, den Sie selbst einbringen müssen - jeden Tag.

Im ersten Schritt überlegen Sie, welche Ziele in der zur Verfügung stehenden Arbeits- oder Lernzeit erreicht werden sollen (Effektivität); im zweiten Schritt ist die Zeit möglichst konkret und effizient einzuteilen. Ein gutes Zeitmanagement umfasst fünf Schritte:

  1. Ziele definieren

  2. Aktivitäten, Aufgaben, Tätigkeiten auflisten

  3. Prioritäten setzen (wichtige und weniger wichtige Aufgaben unterscheiden)

  4. Monats- und Wochenplanung

  5. Tagesplanung (Zeitbedarf abschätzen, Tagesstörkurve und Leistungskurve berücksichtigen, Pufferzeiten reservieren

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Zeitmanagement: Ziffernblatt einer Uhr

Zeitmanagement: Ziffernblatt einer Uhr

Wenn Sie Ihr Zeitmanagement konsequent umsetzen, sparen Sie in erster Linie Zeit. Plötzlich entsteht Raum für ruhiges und zufriedenes Arbeiten, ungestört von unnötiger Hektik. Die gewonnene Zeit können Sie darüber hinaus als freie Zeit nutzen, um Ihre Ressourcen wieder aufzubauen. Insgesamt verbessert sich die Qualität der Arbeits- oder Lernergebnisse.

Wollen Sie an Ihrer Zeiteinteilung etwas ändern oder verbessern, verschaffen Sie sich zuerst einmal einen Überblick über alle zu erledigenden Aufgaben. Nur eine detaillierte Ist-Analyse (Problemlösen) der Tätigkeiten bildet eine ausreichende Basis für effiziente Veränderungen. Erstellen Sie zu Hause eine Ist-Analyse (Problemlösen) von mehreren Arbeitstagen, um möglichst viele Ansatzpunkte für Verbesserungen zu erhalten. Da gute Vorsätze häufig wieder vergessen werden, schriftliches Material einen höheren Selbstverpflichtungsgrad besitzt und später auch noch die Möglichkeit zur Eigenkontrolle besteht, sollten Sie alle Elemente des Zeitmanagements wie beabsichtigte Arbeitstechniken, Pläne, Analysen und Arbeitstechniken schriftlich abfassen.

 

Zeitfresser

Machen Sie sich den Wert der Zeit bewusst und bilanzieren Sie: Wie viel ist Ihnen eine Stunde Zeit Ihres Lebens wert?
Denken Sie darüber nach, was und wer Ihnen Ihre Zeit stiehlt, und führen Sie eine Zeitfresseranalyse durch. In Frage kommen beispielsweise:

  • unklare Zielsetzung
  • fehlende Prioritätensetzung
  • Versuch, zu viel auf einmal zu machen
  • fehlende Übersicht über anstehende Aufgaben und Aktivitäten
  • schlechte Tagesplanung
  • persönliche Desorganisation/überhäufter Schreibtisch (Arbeitsplatzgestaltung) (Arbeitsplatz)
  • schlechtes Ablagesystem
  • Suche nach Notizen, Merkzetteln, Adressen und Telefonnummern
  • mangelnde Koordination und Absprachen (mit Kolleginnen und Kollegen)
  • telefonische Unterbrechungen
  • unangemeldete Besucher
  • Unfähigkeit, nein zu sagen
  • unvollständige oder verspätete Information
  • nicht zu Ende führen oder Aufschieben von Arbeiten
  • Ablenkung/Lärm
  • langwierige Besprechungen
  • mangelnde Vorbereitung auf Besprechungen/Gespräche
  • zu viel privater Schwatz
  • zu viele Notizen
  • Wartezeiten (etwa bei Verabredungen oder Terminen)
  • Hast, Ungeduld
  • meine individuellen "Zeitfresser"

Finden Sie heraus, wo Ihre ausbaufähigen Stärken sind und wo Ihre Schwächen liegen, an denen Sie noch arbeiten müssen. Eine Hilfe dabei ist, sich einerseits an Ihre größten Erfolge, andererseits an jene Situationen in Ihrem Leben zu erinnern, die Sie als Misserfolge oder Niederlagen empfanden.

 

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aus der wissen.de-Redaktion