Römisches Heerwesen
Einleitung
Als der griechische Geschichtsschreiber Polybios in seiner Geschichte des Ersten Punischen Kriegs rückblickend die Stärke der beiden Parteien abwog, kam er zu dem Schluss, dass die Karthager auf Grund ihrer langen Erfahrung zum Seekrieg besser gerüstet waren, die Römer aber auf dem Lande die besseren Voraussetzungen mitbrachten, "denn sie wenden dem Heer ihre ganze Sorge zu, die Karthager vernachlässigen es. [...] Das liegt daran, dass sie fremde Söldnertruppen verwenden, während das römische Heer aus Landeskindern und Bürgern besteht." Die Sicherheit des römischen Staatswesens beruhte für Polybios "auf der eigenen Tapferkeit und dem Beistand der Bundesgenossen".
- Einleitung
- Das Heerwesen in der frühen Republik [1]
- Der Krieg gegen König Pyrrhos [2]
- Die Gliederung des Heeres [3]
- Der Krieg gegen Hannibal [4]
- Die Heeresreform des C. Marius [5]
- Die Schlachtordnung zur Zeit Cäsars [6]
- Bewaffnung und Ausrüstung [7]
- Die Marschleistung [8]
- Das Lager [9]
- Die Aufrechterhaltung der Disziplin [10]
- Das Heer der Kaiserzeit [11]
Bibliografie:
- Géza Alföldy u. a. (Hrsg.), Kaiser, Heer und Gesellschaft in der römischen Kaiserzeit: Gedenkschrift für Eric Birley, Stuttgart 2000
- Yann le Bohec: Die römische Armee von Augustus bis zu Konstantin dem Großen, Stuttgart 1993
- Adrian Keith Goldsworthy: Roman Warfare, London 2000