24.05.2013
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Bombay

Im Überblick

Vom unbedeutenden Fischerdorf zur modernen Wirtschaftsmetropole Indiens: Das ist nicht der Inhalt von einem der vielen hundert Filme, die jedes Jahr in den indischen „Traumfabriken“ gedreht werden. Es ist die Erfolgsstory von Bombay, der Hauptstadt des Bundesstaates Maharashtra, die seit 1997 offiziell Mumbai heißt.

Doch leider hat auch diese Geschichte ihre Kehrseite. Denn neben den glänzenden Bürotürmen und luxuriösen Wohnanlagen der Reichen liegen die Elendsviertel der Armen. Und neben dem zunehmenden Wohlstand einiger Privilegierter ist die Verelendung großer Teile der städtischen Bevölkerung allgegenwärtig. Bombay, mit rund 14 Millionen Einwohnern (City und Suburban District) eine der bevölkerungsreichsten Metropolen der Welt, hat mit rund 50% die höchste Slumrate des indischen Subkontinents und mit Dharavi das größte Elendsviertel Asiens.

Armut und Reichtum, Verfall und Modernität, Chaos und betriebsame Geschäftigkeit: Bombay ist eine Stadt der starken Kontraste, aber auch grenzenloser Vielfalt. Hier treffen die verschiedensten Kulturen und Traditionen aufeinander, sind Religionen und Sprachen bunt gemischt. Nicht umsonst gilt Bombay als die kosmopolitischste Stadt Indiens.

  1. Im Überblick
  2. „Bom Bahia“ - die gute Bucht [1]
  3. Baumwolle und „Bollywood“ [2]
  4. Über alle Grenzen [3]
  5. Im Herzen der Stadt [4]
  6. Höhlen von Elephanta [5]

Bibliografie:

  • Martin Barkemeier: Indien - Der Norden mit Mumbai und Goa, 7. Auflage, Bielefeld 2009
  • Rainer Krack: Kulturschock Mumbai, Bielefeld 2008
  • Suketu Mehta: Bombay - Maximum City, 2. Auflage, Berlin 2009