Die Entwicklung des Kindes im Mutterleib
Befruchtung der Eizelle
Der Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau dient primär der Fortpflanzung. Kommt es bei der geschlechtlichen Vereinigung zwischen Mann und Frau zu einem Spermienerguss, bewegen sich die Spermien von der Scheide durch die Gebärmutter in die beiden Eileiter. Wenn die Spermien dort auf eine reife Eizelle treffen, kann nur eines von ihnen in die Eizelle eindringen. Dabei durchdringt der Kopf eines Spermiums die Eihülle. Die Zellkerne von Eizelle und Spermium verschmelzen miteinander zur Zygote. Diesen Vorgang nennt man Befruchtung. Nun ist ein neuer Mensch gezeugt. Die befruchtete Eizelle wird durch Bewegungen von Flimmerhärchen des Eileiters in die Gebärmutter befördert. Auf dem Weg dorthin teilt sich die Zygote zum ersten Mal und das Zweizellstadium ist erreicht. Etwa 3 Tage nach der Befruchtung haben sich die Zellen schon mehrfach geteilt. Die Zellen bleiben dicht beieinander und bilden einen Zellhaufen (Maulbeerkeim, Morula). Dann ordnen sich die Zellen zu einer Hohlkugel (Blasenkeim, Blastula) an, die sich mit Flüssigkeit füllt. Der so genannte Keimschild bildet sich an einer Seite der Hohlkugel, der von Hüllzellen umgeben wird. Nach etwa 7 Tagen nistet sich die Zygote in der Gebärmutterschleimhaut ein. Damit beginnt die Schwangerschaft.
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Was versteht man unter dem Begriff "Befruchtung" ?
das Bilden eines Maulbeerkeimes
Verschmelzen der Zellkerne von Eizelle und Spermium
Eindringen des Spermiums in die Eizelle
- Befruchtung der Eizelle
- Ernährung des Embryos [1]
- Embryonalentwicklung [2]
- Fetalentwicklung [3]
- Die Geburt [4]
Bibliografie:
- Rainer Flindt: Basiswissen Biologie 7. Fortpflanzung und Keimesentwicklung der Organismen, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1995