21.05.2015
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Wiedereingliederung von Arbeitslosen und Berufsrückkehrern

Das Angebot der Maßnahmen zur Wiedereingliederung von Arbeitslosen oder Berufsrückkehrern ist je nach Bundesland oder Wirtschaftsregion sehr unterschiedlich. Entsprechend der Arbeitsmarktsituation vor Ort können von der Bundesagentur für Arbeit verschiedenste Maßnahmen gefördert werden. Grundsätzlich werden von der Bundesagentur für Arbeit spezielle Programme für Berufsrückkehrer, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Umschulung und Kurse zur beruflichen Weiterbildung angeboten. Die Förderungen zur beruflichen Wiedereingliederung sind aber keine Pflichtleistungen, sondern Kann-Leistungen. Kein Antragsteller hat einen Rechtsanspruch auf die Förderung oder die Erstattung von Kosten bzw. Unterhaltsgeld. Dies ist eine Ermessensentscheidung der Bundesagentur für Arbeit, die vor allem von den zur Verfügung stehenden Mitteln abhängig ist. Arbeitslosengeld wird während der Weiterbildung oder Umschulung nicht gezahlt, da die Teilnehmer einer solchen längerfristigen Maßnahme dem Arbeitsmarkt aktuell nicht zur Verfügung stehen.

Berufsrückkehrer

Berufsrückkehrer sind meist Frauen, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen haben, um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige zu betreuen, und danach in die Erwerbstätigkeit zurückkehren wollen. Männer, die eine entsprechende Unterbrechung hinter sich haben, gehören selbstverständlich ebenfalls in diese Gruppe.

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