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"Professor Layton" für Nintendo

Teil 2: Die Schatulle der Pandora

Wer die Büchse der Pandora öffnet, über den wird großes Unheil kommen. So jedenfalls ist der Mythos rund um Prometheus, Zeus und Pandora angelegt. Wer dagegen das Spiel "Professor Layton und die Schatulle der Pandora" in die Nintendo DS-Konsole einlegt, über den werden einige vergnügliche Stunden kommen, in denen es gilt, seine ganze Cleverness in Sachen Rästellösen unter Beweis zu stellen. Es sind immerhin 153 Rätselfragen, die die Firma Level 5 im zweiten Teil von Professor Laytons Abenteuerserie an ihre Spieler stellt.

Sherlock Holmes und Indiana Jones standen Pate

Professor Layton und die Schatulle der Pandora

Ein Spiel der Firma Level 5.

Eingebettet sind die Bilderrätsel, Puzzle und Knobeleien in eine kleine Detektivgeschichte rund um den Archäologen Professor Layton und seinen wissbegierigen Assistenten Luke, die stark an die Abenteuer von Sherlock Holmes, Hercule Poirot oder auch an die des Indiana Jones erinnern.

Natürlich geht es bei "Professor Layton und die Schatulle der Pandora" weit weniger schießwütig zu als bei Mr. Jones, doch steht auch hier im Vordergrund, ein paar ganz große Rätsel zu lösen: Wieso liegt Dr. Andrew Schrader leblos am Boden seiner Wohnung, was hat das mit der mysteriösen Schatulle der Pandora zu tun, von der er schrieb, und wie kann die Fahrkarte für den Molentary-Express damit zu tun?

Der Anspruch steigt von Rätsel zu Rätsel

Professor Layton ist mittendrin im Rätselspaß
In den kniffligen Fall der Freizeitermittler Layton und Luke wird der Spieler geschickt eingebunden, denn nur, wenn er ein weiteres Rätsel löst, wird die Hintergrundgeschichte weiter erzählt. Natürlich steigert sich der Schwierigkeitsgrad von Frage zu Frage, von Aufgabe zu Aufgabe, so dass sich der Eindruck, zur Zielgruppe des Spiels gehörten in erster Linie ältere Kinder und Jugendliche, immer mehr verflüchtigt. Auch für Erwachsene bietet das Spiel durchaus anspruchsvolle Unerhaltung. Das liebevoll gezeichnete Design erinnert indes eher an gut gemachte Zeichentrickfilme für Kinder.

Auch wenn es sich bei diesem Spiel bereits um Teil 2 der Rätselreihe handelt, kann es auch dann gespielt werden, wenn der User die Abenteuer von Professor Layton und seinem Assistenten Luke aus Teil 1 "Das geheimnisvolle Dorf" nicht kennt. Die Spielsteuerung ist übrigens sehr einfach zu bedienen. Kleiner Wehrmutstropfen: Für die teilweise recht langen Dialoge zwischen den einzelnen Rätseln muss der Spieler Geduld mitbringen. Oder er sieht sie einfach als Regenerierungsphasen für die grauen Zellen, die beim nächsten Rätsel garantiert wieder stark in Anspruch genommen werden.

Susanne Böllert, wissen.de
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