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Rätsel des Alltags

Warum sind Flamingos pink?

Warum sind Flamingos pink?
Flamingos besitzen in der Regel ein pinkfarbenes Gefieder

Flamingos ernähren sich von Algen und Kleintieren, die sie aus dem Wasser herausfiltern. Und damit hängt auch die Färbung des Gefieders eng zusammen.

Warum sind Flamingos pink?

Mit ihren krummen Schnäbeln gehören sie nicht gerade zu den hübschesten Vögeln. Aber egal ob im Zoo, im Film oder in der freien Natur: Flamingos sind einzigartige pinke Farbtupfer in ihrer Umgebung. Die Farbe müssen sie allerdings erst fressen.

 

Flamingos und Karotten haben etwas gemein

Die Farbe der Flamingos stammt von einem ganz bestimmten Farbstoff oder Farbpigment, dem so genannten Carotinoid. Das erinnert an „Karotte“. Damit hängt das Wort auch zusammen. Die Karotte heißt botanisch „Daucus carota“. Und da sie den rötlichen Farbstoff enthält, leitete man von Carota den Namen Carotinoid ab. Im Deutschen heißt der Farbstoff „Karotin“. Flamingos, Karotten und auch Orangen haben also etwas gemein: den Farbstoff.

 

Farbstoff wandert in die Federn

Flamingos ernähren sich vor allem von kleinen roten Wasserkrebsen. Der in den Krebsen enthaltene rote Farbstoff, also das Carotinoid, wird von den Flamingos aufgenommen und lagert sich in ihrem Körper ab. Genauer gesagt in ihren Federn. Aber auch in Zoos, wo Wasserkrebse eher selten gefüttert werden können, behalten die Federn der Flamingos ihre Farbe.

 

Der Karottensaft macht´s – auch bei Babys

Dem Futter der Flamingos wird ganz einfach Karottensaft beigefügt, der viel Karotin enthält. Das Farbpigment der Flamingos wird während der Mauser in die neuen Federn eingelagert. So wird die Farbe der Federn gewissermaßen ein Jahr lang garantiert. Das Einlagern von Karotin klappt übrigens auch beim Menschen. Wenn Babys viel Karottensaft trinken, verfärbt sich ihre Haut auch ein wenig gelb.

 

Nicht alle Flamingos sind pink

Es gibt mehrere Flamingoarten und nicht alle sind pink. In Südamerika gibt es sogar graue Flamingos. Andere sind knallrot. Krebse fressen sie alle. Doch die Intensität und Art der Färbung haben auch genetische Ursachen, das heißt die Veranlagung durch rote Wasserkrebse pink zu werden, ist angeboren. Man kann pinkfarbene Flamingos tonnenweise rote Krebse servieren, sie werden dann auch nicht roter. Nur verlieren können sie ihre schöne Farbe, wenn es im Zoo keinen Karottensaft mehr gibt.

Alexander Stahr
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