Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
achten/ächten:
leitet sich vom althochdeutschen„achten“ her. Im Mittelhochdeutschen heißt„Meinung“, „Gesinnung“, „Beachtung“. Der Wortstamm ist auch in Begriffen wieenthalten oder in Wendungen wieund.
kommt dagegen aus dem sprachlich verwandten althochdeutschen, daraus wird mittelhochdeutsch„(öffentlich gebotene) Verfolgung“. Diewar eine bereits in der althochdeutschen Rechtssprache vorkommende Strafe bei schwer wiegenden Verbrechen, die der Todesstrafe gleichkam. Derwurde rechtlos und vogelfrei und konnte von jedermann getötet werden. Die so genanntegalt für das ganze Gebiet des Alten Reichs und konnte vom König bzw. Kaiser, dem obersten Gericht oder dazu privilegierten Fürsten verhängt werden. Der Ausdruckrührt daher, dass die Acht in der Regel mit dem Kirchenbann verbunden war, also dem Ausschluss aus der Gemeinschaft der Kirche.
kommt dagegen aus dem sprachlich verwandten althochdeutschen, daraus wird mittelhochdeutsch„(öffentlich gebotene) Verfolgung“. Diewar eine bereits in der althochdeutschen Rechtssprache vorkommende Strafe bei schwer wiegenden Verbrechen, die der Todesstrafe gleichkam. Derwurde rechtlos und vogelfrei und konnte von jedermann getötet werden. Die so genanntegalt für das ganze Gebiet des Alten Reichs und konnte vom König bzw. Kaiser, dem obersten Gericht oder dazu privilegierten Fürsten verhängt werden. Der Ausdruckrührt daher, dass die Acht in der Regel mit dem Kirchenbann verbunden war, also dem Ausschluss aus der Gemeinschaft der Kirche.
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