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Redewendung des Tages

In jemandes Fußstapfen treten

Stapfen im Sand

Das Laufen und Wandern hat einige Bilder zur Sprache beigetragen. So treten wir nicht nur in jemandes Fußstapfen, sondern verlassen auch ausgetrampelte Pfade oder kommen vom rechten Weg ab.

"Der tritt in seines Vaters Fußstapfen", sagt man, wenn ein Sohn die Firma des Vaters übernimmt und ähnlich souverän leitet. Hat man daran Zweifel, bemerkt man: "Die Fußstapfen sind groß, ob er die ausfüllen kann?" Das Bild von den Fußstapfen leuchtet sofort ein: Man muss nur an Schnee- oder Moorwanderungen denken, bei denen es sich als vorteilhaft erweist, in die Fußstapfen des Vordermanns zu treten.

Schon im Neuen Testament findet sich dieses Bild: "Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Fußspuren folgt", heißt es im Petrusbrief. Auf Darstellungen der Himmelfahrt Christi sieht man häufig, dass auf dem Boden zwischen den Jüngern zwei Fußabdrücke zurückbleiben, während der Heiland in die Wolken entschwebt. Und in asiatischen Tempeln finden sich riesige Trittspuren Buddhas. Hier wie dort eine optische Aufforderung, in die Fußstapfen des Meisters zu treten.

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