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Roulette: 10 interessante Fragen und Antworten

Schon seit etlichen Jahrzehnten zählt Roulette zu den wohl klassischsten Glücksspielen überhaupt. In Hollywoodfilmen ist der Roulettetisch ein beliebter Ort, wenn es um die Casinowelt geht, denn kaum jemand kennt dieses Spiel nicht. Wer sich jedoch selbst mit dem Charakter dieses Glücksspiels auseinandersetzen möchte und beim Roulette sein Glück versuchen will, sollte sich zuvor intensiv mit Gewinnchancen, Wahrscheinlichkeiten und den Spielregeln auseinandersetzen. So ist es zwar wahr, dass der Verlauf eines Roulettespiels nicht vom Spieler selbst beeinflusst werden kann, wer sich jedoch auskennt, kann seine Einsätze besser planen. Die zehn folgenden Fragen bringen etwas Licht in die Materie.

1. Woher stammt Roulette?

Woher Roulette genau stammt und wann es erfunden wurde, ist bis heute unklar. Auch wenn es oft heißt, dass das Spiel schon im 17. Jahrhundert in Italien entstand, wurden bislang keine ausreichenden Belege hierfür gefunden. Klar ist allerdings, dass Roulette im 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt wurde. Hierbei handelte es sich allerdings um eine frühe Form dieses Glücksspiels, die sich im Laufe der Jahrzehnte veränderte. Modernes Roulette entwickelte sich also höchstvermutlich in der Zeit zwischen dem 18. und dem 19. Jahrhundert.

Roulettetisch
Das Regelwerk beim Roulette ist vergleichsweise überschaubar.
2. Welche Regeln müssen beim Roulette beachtet werden?

Komplizierte Regeln gibt es beim Roulette nicht. Die Spieler, die sich am Tisch einfinden, setzen bestimmte Beträge auf Zahlen und Farben oder auch festgelegte Kombinationen und warten darauf, dass die Kugel im Rouletterad zum Stillstand kommt. Bleibt die Kugel am vermuteten Platz liegen, so gewinnt der Spieler, ist das nicht der Fall, so macht er Verluste.

3. Gibt es Unterschiede zwischen europäischem und französischem Roulette?

Europäisches und französisches Roulette sind sich sehr ähnlich. Lediglich im Bereich der Bezeichnungen lassen sich signifikante Unterschiede erkennen. „Rot/Schwarz wird beim EU Roulette als rote und schwarze Raute dargestellt, während beim FR Roulette das Einsatzfeld die französische Beschreibung Rouge/Noir besitzt. Bei den geraden und ungeraden Zahlen findet man einmal Odd/Even sowie Pair/Impair und für die hohen und niedrigen Zahlen 1-18/19-36 sowie Passe/Manque.“ (Quelle: http://www.onlinecasinosdeutschland.com/roulette/regeln/) Die Anzahl der Zahlen, die möglichen Wetten und der Aufbau des Spiels sind bei beiden Varianten jedoch gleich.

4. Welche Besonderheiten gibt es beim Amerikanischen Roulette?

Das amerikanische Roulette unterscheidet sich von den beiden vorgenannten Varianten, da im Spiel zusätzlich zu den Zahlen Null bis 36 eine Doppelnull verwendet wird. Die Doppelnull erhöht den Hausvorteil des Casinos auf 5,26 Prozent, während er bei europäischem Roulette bei 2,7 Prozent liegt. Oft entscheiden sich nur Profispieler für die amerikanische Form des Roulettes, da die Verlustwahrscheinlichkeit bei dieser Variante etwas höher liegt.

5. Was besagt die Gewinnquote beim Roulette?

Beim Roulette können Spieler auf unterschiedliche Farben, Zahlen und Kombinationen setzen. Schon zuvor ist hierbei klar, in welcher Höhe der zu erwartende Gewinn liegen wird. Dies wird durch die Angabe der Quote verdeutlicht. Setzt der Spieler beispielsweise auf eine einzelne Zahl, liegt die Quote bei 35:1. Er gewinnt im Falle einer erfolgreichen Wette also das Fünfundreißigfache seines Einsatzes.

6. Kann Roulette auch online gespielt werden?

Selbstverständlich ist es möglich, Roulette nicht nur in Spielbanken und Casinos vor Ort zu spielen. Wer sich im Internet mit diesem Spiel auseinandersetzen möchte, sollte sich allerdings für einen seriösen Anbieter entscheiden, der seine Kontaktdaten preisgibt und rechtliche Bestimmungen einhält. Über unabhängige Nutzerbewertungen lässt es sich in der Regel schnell herausfinden, welche Online-Anbieter empfehlenswert sind.

Hände mit Roulette-Chips
Kaum eine Strategie erweist sich beim Roulette als Gewinngarant.
7. Gibt es sinnvolle Strategien beim Roulette?

Bei vielen Glücksspielen lohnt es sich, zuvor die wichtigsten Strategien kennenzulernen. Oft werden besondere Strategien auch beim Roulette genannt, die die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns erhöhen sollen. Dies ist jedoch nur begrenzt der Fall, da sich der Verlauf eines Spiels im Vorhinein nicht bestimmen lässt. Einen Überblick über mögliche Strategien beim Roulette bietet forschung-und-wissen.de. Spieler sollten sich beim Roulette jedoch nicht auf die Wirksamkeit der genannten Strategien verlassen, sondern vielmehr mit Vernunft handeln. Anderenfalls sind hohe Verluste die Folge.

8. Welche Gewinnwahrscheinlichkeiten gibt es beim Roulette?

Die unterschiedlichen Möglichkeiten, beim Roulette zu setzen und zu wetten, verfügen über verschiedene Gewinnwahrscheinlichkeiten. Je höher die Chance auf einen Gewinn ist, desto niedriger fällt die Auszahlung des letztendlichen Gewinns aus. Die Tabelle bietet einen Überblick über die Wahrscheinlichkeiten im Roulette:

Wette

Gewinnwahrscheinlichkeit

Einfache Chance48,6 Prozent
Dutzende oder Kolonnen32,4 Prozent
„Transversale simple“16,2 Prozent
Carré10,8 Prozent
„Transversale pleine“8,1 Prozent
Cheval5,4 Prozent
Plein2,7 Prozent

9. Warum gibt es Tischlimits beim Roulette?

Die Höhe der Einsätze, die die Spieler während eines Roulettespiels tätigen können, ist in der Regel begrenzt. Dies soll sowohl den Spieler als auch den Anbieter vor allzu hohen Verlusten schützen. Ein Anbieter, der auf Tischlimits verzichtet, sollte stets mit Vorsicht genossen werden.

Roulettetisch
Roulette ist kein Glücksspiel, das Chancen auf dauerhaften Reichtum verspricht.
10. Können Spieler mit Roulette reich werden?

Nur allzu oft ist von Spielern zu hören, die alleine durch ihre Einsätze bei Glücksspielen zu einem ansehnlichen Vermögen kamen. Insbesondere Profipokerspieler werden hierbei gerne genannt. Roulette eignet sich jedoch nicht, um einen ganzen Lebensunterhalt zu finanzieren, da sich das Spiel weder beeinflussen noch voraussagen lässt. Wer dauerhaft Roulette spielt und mit hohen Einsätzen zu gesteigerten Gewinnen gelangen möchte, wird unter Umständen enttäuscht aufgeben, denn sogar bei der Wette mit der höchsten Gewinnchance bleibt eine Wahrscheinlichkeit von 51,4 Prozent auf einen Verlust. Es ist daher besonders wichtig, Roulette nicht als entscheidende Einkommensquelle zu nutzen, da sich hieraus große finanzielle Probleme ergeben können. Spieler sollten stets nur das Geld setzen, auf das sie im Zweifelsfall verzichten können.

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