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Sag mir, wo die Sterne sind ...

Lichtverschmutzung erhellt den Himmel

Nachts ist es nicht mehr stockdunkel. Künstliches Licht erhellt den Himmel so stark, dass mancherorts kaum noch Sterne zu sehen sind. Diese Lichtverschmutzung kann jedoch durch eine überlegt angebrachte Aussenbeleuchtung auf ein Minimum reduziert werden.

Astronomen sind gezwungen, sich für ihre Beobachtungen in abgelegene Gegenden der Alpen oder Voralpen zurückzuziehen. Über grossen Teilen des Mittellandes ist der Himmel durch künstliches Licht so stark aufgehellt, dass von den 2000 Sternen, die von blossem Auge sichtbar wären, nur noch wenige Dutzend erkennbar sind. Ursache der so genannten Lichtverschmutzung ist die nächtliche Aussenbeleuchtung. Dabei wird ein Teil des Lichts vom Menschen genutzt - der Rest ist “Lichtabfall, also Licht, das unnötig brennt oder in eine falsche Richtung abgestrahlt wird. Scheinwerfer, die eine Fassade oder einen Kirchturm von unten nach oben beleuchten, strahlen eine grosse Lichtmenge in die Atmosphäre. Dort wird es an Luft- und Staubteilchen gestreut und hellt den Himmel auf. “Die meisten Menschen haben sich noch nie über Lichtabfall Gedanken gemacht, sagt René Kobler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Umwelttechnik in Muttenz und Vize-Präsident von Dark-Sky Switzerland . Er hat die Auswirkungen der Lichtverschmutzung in der Schweiz untersucht. Über ihre Folgen für die Natur, insbesondere die Tierwelt, sei sich kaum jemand bewusst, erzählt der Wissenschaftler aus seiner Erfahrung.

Insekten umkreisen das Licht

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