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wissen.de Artikel

Schalten Sie mal ab!

Und zwar den Weihnachtsbaum

Jedes Jahr im Advent geht die Jagd auf die buntesten und preiswertesten Lichterketten wieder los. Und die Häuser, Gärten und Wohnzimmer werden erleuchtet. Wir wollen nicht den moralischen Zeigefinger erheben, aber haben Sie schon einmal daran gedacht, wie viel Energie Sie in der Weihnachtszeit benötigen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie wenigstens zwischen Weihnachten und Neujahr Enegrie sparen können.

Adventsstimmung

Echte Kerzen sind eine gute Alternative zu stromfressenden Lichterketten. Vorausgesetzt, man ist vorsichtig genug.

Ein Weihnachtsbaum ohne Lichterkette ist nur ein halber Weihnachtsbaum - zugegeben. Echte Kerzen sind allerdings für viele keine Alternative, da die Brandgefahr hoch ist. Wie also den Weihnachtsbaum illuminieren? Ganz einfach: Lichterketten und anderer Festschmuck mit LED-Technik sind eine energiesparende Alternative. Der Stromverbrauch der LED-Leuchten liegt bei weniger als einem Drittel herkömmlicher Beleuchtung, die Lebensdauer ist wesentlich länger und es entsteht weniger Wärme. Inzwischen sind Leuchtsterne und Pyramiden für die Fensterdekoration mit LED-Technik erhältlich. Auch müssen Sie nicht auf wechselnde Farben verzichten. Wer noch mehr Energie sparen möchte, für den ist Weihnachtsbeleuchtung mit Solarprodukten eine Alternative. Diese werden mit kleinen Solarmodulen (Photovoltaik) geladen und oft in Kombination mit LED-Leuchtdioden angeboten. Das Prinzip ist einfach: Tagsüber laden sich die Batterien mit kostenlosem Sonnenlicht auf und abends leuchten die LEDs.

Wenn Sie nun alle Räume geschmückt haben und kein Geld mehr in energiesparende Lichter investieren möchten, dann können Sie noch auf andere Art sparen: Bringen Sie die Beleuchtung nur in den Räumen an, in denen Sie sich am meisten aufhalten, wie beispielsweise Wohnzimmer und Küche. Und schalten Sie den Lichterschmuck nur dann ein, wenn Sie zuhause sind und schalten Sie ihn ab, wenn Sie zu Bett gehen. Noch ein Tipp: Überprüfen Sie, ob Ihr Weihnachtsbaum nicht zufällig vor einer Heizung steht und damit unnötig die Energiekosten in die Höhe treibt.

Energiefresser Festtagsbraten

Gerade zu den Festtagen brutzelt und brodelt es besonders in deutschen Küchen. Grund genug, noch einmal das eigene Kochverhalten im Hinblick auf Energiesparmöglichkeiten unter die Lupe zu nehmen. Unser Tipp: Wählen Sie immer den passenden Topf für die jeweilige Herdplatte, denn ist die Kochplatte nur 1-2 cm größer als der Topf, verpuffen bereits 20-30 % der eingesetzten Energie. Auch wichtig: Kochen Sie immer mit dem passenden Deckel. Ohne Deckel zu kochen verbraucht bis zu viermal mehr Energie. Und noch ein Trick: Arbeiten Sie mit der Restwärme Ihres Herdes. So können Sie noch ein paar Minuten kochen oder backen, ohne den Herd eingeschaltet zu haben.

Ute Becker, wissen.de
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