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Schlank im Schlaf – geht das wirklich?

Ein Selbsterfahrungsbericht

Als Frau in den mittleren Jahren, in denen der Appetit leider nicht zusammen mit dem Kalorienverbrauch sinkt, will ich mich mal wieder ans Abnehmen wagen. Die Diät soll mich nicht allzu sehr in Anspruch nehmen. Kalorienzählen mag ich nicht. „Mach doch Schlank im Schlaf!“, rät eine Freundin. Auf weichen Daunen schlummern, während die Pfunde schmelzen – klingt gut. Wird Abnehmen durch Trennkost wirklich leichter? Das will ich wissen!

Schnell mal Abnehmen mit Schlank im Schlaf?

Zu viel auf der Waage?
Kurzentschlossen stelle ich meine Ernährung auf die Insulin-Trennkost nach Dr. Pape um: Morgens Kohlenhydrate satt, mittags eine bunte Mischung und abends eine Eiweißmahlzeit – Gemüse oder Salat mit Steak, Lachs, magerem Schinken, Käse, Omelett ... Durch das reichhaltige Morgenmahl sollen tagsüber Heißhungerattacken vermieden werden. Und der Verzicht auf Kohlenhydrate am Abend soll den Insulinspiegel niedrig halten. Dadurch, so die Erklärung von Schlank-im-Schlaf-Begründer Detlef Pape, geht der Körper nachts an seine Reserven – er leert die Fettzellen.

Zwischen den drei Hauptmahlzeiten gibt es nichts. Keinen Riegel, kein süßes Stückchen, nur Wasser oder ungesüßten Kräutertee. Ich lerne ein fast vergessenes Gefühl wieder kennen: Hunger, den ich nicht durch ein paar schnelle Happen stille.

Das fällt mir schwer, da ich von geistigen Tätigkeiten immer Appetit bekomme. Deshalb stehen an meinem Schreibtisch meist ein paar Snacks. Und auch wenn Studentenfutter gesünder ist als Gummibärchen, Kalorien hat es reichlich!

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von wissen.de-Autorin Monika Wittmann
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