Du magst sie, die bunten Flieger: Schmetterlinge in den schillerndsten Farben. Manche Arten dieser Insekten kann man überall antreffen, selbst in der Großstadt. Sie sind nicht nur schön, sie haben auch tolle Namen: Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge oder Kohlweißling. Es gibt mehr als 150.000 Arten von Schmetterlingen. Das ist kaum zu glauben. Und immer wieder entdeckt man neue Arten. Vor allem in den tropischen Ländern, wo Schmetterlinge noch bunter und viel größer sind als bei uns.
Tag- und Nachtfalter

Die Raupe des Wiener Nachtpfauenauges ist charakteristisch für viele Augenspinner: grüne Farbe, borstenbesetzte Warzen, drei Paar kleinere Brustbeine und fünf Paar hakenkranztragende Bauchfüße.
Die Lebensdauer der Schmetterlinge ist sehr unterschiedlich. Das Leben des Sackträger-Mänchens dauert nur wenige Stunden. Der Zitronenfalter lebt bis zu zehn Monate. Schmetterlinge überwintern außerhalb der Tropen je nach Art in verschiedenen Lebensstadien. Nur wenige Schmetterlinge, wie das Tagpfauenauge, überwintern als fertiges Insekt. Die Hälfte der Schmetterlingsarten überwintert als Puppe. Die anderen als Raupe, wie z. B. der Große Schillerfalter.
Was sie mögen
Schmetterlinge ernähren sich hauptsächlich von Nektar. Einige jedoch saugen mit Vorliebe Baumsäfte, Obstsäfte oder faulende Stoffe oder nehmen Blütenpollen auf. Schmetterlinge vermehren sich schnell. Einige Weibchen legen bis zu 3000 Eier. Der Durchschnitt liegt aber bei 150 Eiern pro Weibchen. Mit Ausnahme der Polargebiete, der Wüsten und natürlich der Meere leben Schmetterlinge praktisch überall. Die meisten Schmetterlingsarten leben in den tropischen Ländern.
Der Größte und der Kleinste

Die Zünsler stellen eine ökologisch sehr variationsreiche Familie der Schmetterlinge dar.
Jetzt möchtest du natürlich auch noch wissen, wer der kleinste Schmetterling ist. Oder? Klar! Der kleinste ist ein Nachtfalter und heißt „Stigmella ridiculosa“. Der Winzling lebt auf den Kanarischen Inseln und hat eine Flügelspannweite von maximal zwei Millimetern. Der kleinste Tagfalter stammt aus Afghanistan. Er besitzt eine Flügelspannweite von nur sieben Millimetern und heißt „Micropsyche ariana“.
Eine wichtige Frage ist beim Thema Schmetterling natürlich noch offen. Wer ist der Bunteste? Der bunteste Schmetterling überhaupt ist „Urania ripheus“, der Regenbogenfalter aus Madagaskar. Seine Flügel glänzen metallisch in fast allen erdenklichen Farben.









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