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Schwarzwurzel und Postelein – vom Winter nicht unterzukriegen

So schmeckt der Februar

Der Winter hat seinen Höhepunkt erreicht. Kein Grund für Gemüsehändler, nicht auch jetzt noch heimische Ware anzubieten. Die heimlichen Knaller der Mittwintersaison: Schwarzwurzel und Postelein.

Schwarzwurzeln: Frühlingsgefühle am Gaumen

Schwarzwurzeln
Schwarzwurzeln

Ungewöhnliche Farbe: Schwarzwurzeln kommen bei uns nur selten auf den Teller. Am Geschmack kann es nicht liegen.

Ein wenig derb kommt sie daher so im Rohzustand: die kultivierte Gartenschwarzwurzel. Sieht sie auf den ersten Blick doch aus wie ein Stück Holz, das ein gutes halbes Jahr in feuchter Erde verbracht hat. Ob das der Grund ist, warum sie auf unseren Tellern nur selten vertreten ist? Mag sein, denn am Geschmack kann es nicht liegen. Leicht süßlich erinnert der an Spargel, weshalb das ursprünglich von der iberischen Halbinsel stammende Gewächs auch seinem Ruf als Winterspargel gerecht wird.

Tatsächlich enthält die Schwarzwurzel Asparagin, eine Aminosäure, wie sie auch im Spargel vorkommt und die ihm seinen Namen gibt. Eine prima Gelegenheit also, auch im Februar etwas Frühling an den Gaumen zu bringen. Aber nicht nur dem tut der knorrige Wurz zu dieser Jahreszeit Gutes, sondern mit seinen vielen Vitaminen – darunter A, B1, B3, C und E –, einem Haufen Kalium, Phosphor und Eisen auch dem Organismus. Die Scorzonera Hispanica, so die botanische Bezeichnung, beschleunigt die Zellerneuerung, unterstützt die Gehirntätigkeit und – sie beruhigt.

 

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von wissen.de-Autor Jens Ossa
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