Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis 2009. Diese Meldung vom norwegischen Nobel-Komitee in Oslo überraschte die ganze Welt. Obama erhalte den Preis für seine herausragenden Bemühungen für die internationale Diplomatie und die Verständigung zwischen den Menschen. Der US-Präsident habe ein neues internationales Klima geschaffen, hieß es in der Begründung. Verliehen wird der Preis wie in jedem Jahr am 10. Dezember in Oslo, dem Todestag Nobels.

44. Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama bei einer Rede, Rodney Square, 03.02.2008 in Wilmington, Delaware.
205 Nominierungsvorschläge wurden 2009 eingereicht, auch 33 Organisationen. Darunter der Altbundeskanzler Helmut Kohl, der Musiker Bono und der chinesische Menschenrechtler und Regimekritiker Hu Jia. Der Preis ist mit umgerechnet knapp einer Million Euro dotiert.
Der Nobelpreis
Der Nobelpreis gehört zu den weltweit begehrtesten Auszeichnungen im Bereich der Wissenschaft, Wirtschaft, Literatur und Friedenspolitik. Das liegt nicht nur an der immens hohen Dotierung der Preise, sondern auch an seiner langen Tradition und dem aufwändigen, geheimen Auswahlverfahren. Der Geschäftsmann Alfred Nobel rief den Preis ins Leben. Er war nicht nur der Erfinder des Dynamits, sondern zugleich wohlhabender Geschäftmann. Kurz vor seinem Tod verfügte er in seinem Testament, dass sein Vermögen zur Gründung einer Stiftung dienen solle, die alljährlich die besten Wissenschaftler auszeichnet. 1901, vier Jahre nach seinem Tod, wurde dann erstmals der Nobelpreis verliehen. Der Preis besteht aus einer Urkunde, einer Medaille und einem stattlichen Preisgeld.









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