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Sie fliegen wieder: Die Zugvögel kehren aus ihrem Winterquartier zurück

Die sommerlichen Temperaturen locken uns nach draußen. So oft es eben geht, suchen wir uns ein sonniges Plätzchen, um den Frühling zu genießen. Und mit etwas Glück werden wir dann vielleicht auch noch Augenzeugen eines alljährlichen Naturschauspiels, denn es ist die Zeit des Vogelzugs. Störche, Stare und Kraniche haben die milden Temperaturen bereits zur Heimreise nach Deutschland bewegt. Bis hoch nach Norddeutschland wurden die Heimkehrer aus dem sonnigen Mittelmeerraum, Afrika oder Asien schon gesichtet.

Ziehende Kraniche

Mehrere tausend Kilometer - und das oft ohne Pause - fliegen die Zugvögel bei ihrer Reise. Sie überwinden dabei hohe Gebirgsketten, die Weiten der Meere und trotzen unterwegs Regen, Sturm, eisiger Kälte und sengender Hitze. Warum aber tun die Vögel das? Was zwingt sie dazu, sich jedes Jahr erneut auf diesen kräftezehrenden Trip einzulassen?

Im Süden locken Sonne und Nahrung

Wärme und Futter, das ist es, was die Zugvögel lockt. Wenn es bei uns im Winter kalt und karg wird, dann reicht das Futterangebot nicht mehr aus, um alle unsere heimischen Vögel zu ernähren. Ganze 95 Prozent nutzen deshalb ihre besondere Fähigkeit zu Fliegen und machen sich aus dem Staub. In südliche Gefilde zieht es sie, wo sie genügend Nahrung finden. Wenn die Temperaturen dann im nächsten Frühjahr wieder steigen, kehren sie aus dem Winterquartier in die Brutgebiete ihrer Heimat zurück.

Mehr als 50 Milliarden Vögel begeben sich jährlich auf Wanderschaft. Laut krakeelend ziehen große Schwärme von Kranichen, Gänsen und Enten den Himmel entlang. Schwer nur, diese zu übersehen. Weniger bekannt ist, dass auch viele Singvögel alljährlich gen Süden ziehen, tun sie dies doch weit unauffälliger, denn sie sind ganz allein unterwegs.

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