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Sieben Tipps gegen die Allgegenwart des Smartphones

Das Smartphone ist für viele von uns längst ein unentbehrlicher Begleiter des Alltags. Aber immer häufiger lenkt das Handy auch von dem ab, was eigentlich wichtig ist: Vor lauter Posts, Messages und "Mal eben E-Mails-Checken" kommen Beziehung, Arbeit und andere Dinge des "real Life" zu kurz. Tipps gegen die Smartphone-Allgegenwart und -Abhängigkeit gibt der Experte James Roberts von der Baylor University.

Menschenmenge mit Smartphones
Allgegenwärtig: Das Smartphone hat alle Klassen- und Altersschranken überwunden.

Für viele Jugendliche und auch manche Erwachsene wäre das wie Isolationshaft: Einen Tag oder gar eine Woche ohne Handy können und wollen sich die meisten gar nicht vorstellen. Das muss ja auch nicht sein. Gleichzeitig jedoch erleben immer mehr Menschen, dass der ständigen Strom der Informationen und Ablenkung durch das Smartphone die Überhand gewinnt. Der Griff zum Handy wird fast schon zum Zwang.

Die Smartphone-Nutzung einzuschränken, ohne es gleich ganz zu verbannen, ist allerdings nicht ganz einfach. Der US-Buchautor und Smartphone-Experte James Roberts gibt dafür acht hilfreiche Tipps. "Es geht darum, Ihr persönliches digitales Gleichgesicht zu finden", erklärt James Roberts. "Den magischen Ort, an dem Sie zwar online sind, aber trotzdem genügend Zeit bleibt, um sich um die Dinge zu kümmern, die wirklich wichtig sind."

1. Handyfreie Zeiten und Orte

Schaffen Sie sich handyfreie Zonen in der eigenen Wohnung, aber auch bei der Arbeit. "Für diejenigen, die in einer Partnerschaft leben, sollte das Schlafzimmer für Smartphones tabu sein", empfiehlt der Experte. "Auch der Esstisch bei den Mahlzeiten solle handyfrei sein – und das bedeutet, kein Smartphone in Sicht- oder Hörweite."

Bei der Arbeit wird das Handy zwar oft gebraucht, aber Studien zeigen, dass durch das ständige Kontrollieren des Handys auch die Produktivität messbar sinkt. Auch hier kann es daher sinnvoll sein, freie Nischen schaffen: "Bestimmen sie zwei oder drei feste Zeiten am Tag, an denen Sie ihr Handy checken", sagt Roberts. "Sie werden sehen, dass ihre Produktivität in den Himmel schießt, wenn Sie nicht mehr ständig abgelenkt sind."

2. Es gibt eine App dafür

Wie lange nutzen Sie jeden Tag ihr Handy? Sie wissen es nicht genau? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Denn weil es unzählige kurze Momente sind, merken wir meist gar nicht, wie viel Zeit wir dem Smartphone tatsächlich widmen "Es gibt eine ganze Reihe von Apps, die uns helfen, unsere Smartphone-Nutzung zu überwachen", erklärt Roberts. "Sie verbringen zu viel Zeit auf eBay? Es gibt eine App dafür." De Apps helfen nicht nur dabei, die ins Handy "versenkte" Zeit besser zu erfassen, sie könne sogar genutzt werden, um sich Zeitlimits zu setzen – auch das kann hilfreich sein.

3. Den Flugzeugmodus nutzen

Ein erholsamer Spaziergang mal ganz ohne Handystörung – das ist gut für Seele und Körper. Aber das Handy ganz zu Hause zu lassen, ist dabei nicht unbedingt sinnvoll. Denn im Notfall kann ein Anruf Leben retten oder die Ortungsfunktion zeigt uns den Weg, wenn wir uns verirrt haben. "Der Flugzeugmodus ist hier ein guter Kompromiss", sagt Handyexperte Roberts. "Das gibt uns die Sicherheit, das Handy im Notfall parat zu haben, erlaubt es uns aber auch, diese Zeit ohne Störungen zu genießen."

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