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Sieben Wochen Verzicht: Wie fasten die Deutschen?

Die Fastenzeit hat begonnen. Viele Menschen nutzen die sieben Wochen von Aschermittwoch bis Ostern, um sich im Verzicht zu üben. Ob klassisch ohne Alkohol und Schokolade oder in neuer Form wie einem bewussteren Konsum oder "sieben Wochen Offline". Wie die Deutschen in diesem Jahr fasten wollen und warum, hat eine Umfrage geklärt.

Wasser und Salat
Fasten liegt nicht nur bei Leuten mit Gewichtsproblemen weiter im Trend.

Warum fasten wir? Ob Islam, Judentum oder Christentum – gefastet wird in allen Religionen der Erde. Die vierzigtätige Fastenzeit, wie wir sie zwischen Karneval und Ostern kennen, entstand in Anlehnung an Jesus‘ vierzigtätigen Aufenthalt in der Wüste: Er fastet alleine auf dem Berg der Versuchung und musste den Lockungen des Teufels widerstehen. Im Laufe der Jahrhunderte nutzten die Christen diese Fastenzeit als Bußzeit und zur Vorbereitung auf das Hochfest Ostern.

Willkommener Anlass zum Verzicht

Aber heute nutzen längst auch viele Nichtchristen die Fastenzeit als Anstoß und Anlass, einige Wochen Verzicht zu üben, um Konsum und Verhalten bewusster wahrzunehmen.

Immerhin fast 60 Prozent der Deutschen haben schon einmal längere Zeit bewusst auf etwas verzichtet, zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK.

Am beliebtesten ist dabei der Verzicht auf Alkohol und Süßes. Vielleicht gerade, weil der ein oder andere dem ausschweifenden Karnevalsfest gefrönt hat und sich sechs Tage lang von Bier und Kamelle ernährt hat. Da kommt der Aschermittwoch gerade recht, wenn sich der Körper nach Pause und Abstinenz sehnt. Aber auch weniger Rauchen und weniger Fleisch essen rangieren weit oben auf der Skala der Dinge, die viele sich für die Fastenzeit vornehmen.

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MAH / DAK Gesundheit
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