Ist in diesem Winter nicht sehr wahrscheinlich. Dennoch bleibt die Klimaerwärmung Realität. In naher Zukunft hieße das dann: grüne Weihnachten in den Bergen. Skikanonen säumen bereits die Hänge und beschneien die Pisten. Und Hunderte Kilometer weiter im Norden: Schneegaudi in riesigen Sportanlagen direkt an der Autobahn. Was sich wie ein Horrorszenario für die Alpenregion liest, könnte in naher Zukunft Wirklichkeit werden. Bereits vor einigen Jahren hat die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) die Auswirkungen des Klimawandels auf die Alpenregion untersucht. Ergebnis: Fast alle Skigebiete müssen langfristig um ihre Schneesicherheit bangen.
Was bedeutet eigentlich schneesicher?

Gletscher: die Gefahr in der Höhe
Laut Gesellschaft für ökologische Forschung haben die Alpengletscher im Zeitraum von 1850 bis 1975 etwa ein Drittel ihrer Fläche und die Hälfte ihres Volumens verloren. Seitdem seien weitere 20 bis 30 Prozent des Eisvolumens abgeschmolzen.
Schon heute werden in einigen Regionen die Gletscher während der Sommermonate mithilfe von Kunststoffabdeckungen konserviert, um ein Abschmelzen zu verhindern. Denn der Rückzug der Gletscher ist mit mehreren Gefahren verbunden. Er legt die Gletschervorfelder frei und das Gestein kann sich bei Regen lösen und ins Tal rutschen. Außerdem können sich Gletscherseen bilden. Deren Dämme sind instabil und setzen, wenn sie brechen, riesige Mengen Wasser und Schutt frei. Überflutungen im Tal sind die Folge.






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