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Social Apps

Social Apps: Freund in Sicht!

Die Social-Geo-App „Highlight“ oder das kürzlich von Facebook übernommene „Glancee“ verknüpfen soziale Medien, Mobilität und Standort-Ortung in einer App, die Gleichgesinnte zusammenbringt. Seien es Manager, die zufällig im gleichen Flugzeug auf dem Weg zu einer Konferenz sind oder Menschen, die ein ungewöhnliches Hobby teilen und sich austauschen möchten: Ihnen hilft eine Social-Geo-App weiter. „Highlight“ und „Glancee“ erfordern beide ein Login über Facebook, das dann die Informationen über gemeinsame Interessen bereitstellt. wissen.de stellt hier beide Dienste und die wichtigsten Konkurrenten vor.

Social Apps
Gruppenunterhaltung

Social-Geo-Apps können Menschen mit gemeinsamen Interessen auch unterwegs zusammen bringen.

Glancee

Den Ortungsdienst „Glancee“ hat Facebook gekauft, um seine Nutzer noch enger zu binden. Über „Glancee“ lässt sich erkennen, welche Facebook-Freunde gerade in der Nähe sind. Auf dem Smartphone kann ein Nutzer sogar sehen, wenn ein anderer Nutzer mit ähnlich gelagerten Interessen sich in der unmittelbaren Umgebung befindet. Kurz vor dem Börsengang im Mai 2012 wollte Facebook mit dieser Übernahme eine Angebotslücke schließen. „Glancee“ läuft automatisch im Hintergrund und nutzt auch die Datenbank von Wikipedia, um Interessen abzugleichen. Bei besonders auffälligen Übereinstimmungen meldet sich der Dienst sogar unaufgefordert per Nachricht auf dem Smartphone.

 

Highlight

„Highlight“ funktioniert ähnlich: Ist ein anderer „Highlight“-Nutzer in der Nähe, mit dem man über Facebook befreundet ist, gemeinsame Facebook-Freunde oder auch nur ähnliche Interessen hat, kommt die Handy-Nachricht mit der Möglichkeit, sich direkt bei der anderen Person zu melden. „Sonar“ hingegen zeigt an, auf welche Art und Weise man mit anderen Menschen in einer Bar, einem Cafe oder einem Konferenzsaal verbunden ist. Dazu verknüpft „Sonar“ Standort-Informationen mit öffentlich zugänglichen Online-Profilen. Demnächst kommt der Ortungsdienst „Gauss“ hinzu: zuerst für das Apple-iPhone, dann für andere Smartphone-Modelle.

 

Banjo

„Banjo“ beschränkt sich nicht auf Facebook, sondern screent frei einsehbare Informationen verschiedener sozialer Netzwerke, um auf interessante Menschen in der direkten Umgebung hinzuweisen. Auch „Wondershake“ schaut neben Facebook auf Twitter und LinkedIn und gibt Nachricht, wenn sich ein persönliches Treffen lohnen könnte. „LetsLunch“ schlägt interessante Partner zum gemeinsamen Mittagessen vor.

Dies haben all diese Dienst gemeinsam: Ist man erst einmal angemeldet und will dennoch für eine bestimmte Zeit seine Ruhe haben, dann gibt es nur eins: Smartphone mal eine Weile ausschalten!

Christoph Hendrik Müller, Juni 2012
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