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Sternenhimmel im Dezember 2017

Wintersonnenwende, Sternschnuppen und ein "Stern" von Bethlehem

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Nachthimmel am 24. Dezember
Blick auf den Südosthorizont am Morgen des 24. Dezember: Merkur, Jupiter und Mars geben sich ein Stelldichein.

Planeten: Jupiter als "Morgenstern"

Wenn Sie in diesen Tagen morgens einen sehr hellen Lichtpunkt am Osthorizont sehen, dann ist dies kein Geringerer als der König der Planeten: der Gasriese Jupiter. Er löst im Dezember die Venus als "Morgenstern" ab und leuchtet ab etwa 05:00 Uhr bis zum Sonnenaufgang. Im Laufe des Monats kommt er dabei dem rötlich schimmernden Mars immer näher. Dieser geht schon vor dem Jupiter auf, ist aber weniger hell als dieser.

Ab dem 24. Dezember lässt sich sogar ein Blick auf einen "Weihnachtsstern" der besonderen Art erhaschen: Der innerste Planet Merkur lugt von Weihnachten bis Neujahr in der Morgendämmerung über den Horizont. Im Prinzip ist der Merkur dabei mit bloßem Auge zu sehen, aber ein Fernglas kann helfen, den schwachen Lichtpunkt in der Dämmerung zu finden.

Wie der Dezember zu seinem Namen kam

Haben Sie sich schon mal gewundert, warum der zwölfte Monat im Jahr Dezember – der zehnte – heißt? Der Grund ist eine Kalenderreform. Denn noch vor gut 2.150 Jahren war der Dezember tatsächlich der zehnte Monat und das neue Jahr begann mit dem März. Dann jedoch gab es im römischen Reich eine Kalenderreform und der Jahresbeginn wurde um zwei Monate auf den 1. Januar vorverlegt. Dadurch rutschte der Dezember in der Monatszählung nach hinten.

DAL, 04.12.2017
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