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Studieren in USA und Kanada

Lust auf Leben und Studieren in den USA oder Kanada? Dann nichts wie ran an die Vorbereitung. In einem Jahr Auslandsstudium werden Sie mehr Lernen als den reinen Fachinhalt Ihres Studiengangs.

Lernen mit Spaß

Wie, das Studium dort ist zu teuer? Die Studiengebühren sind zu hoch? Ja, aber nur, wenn Sie kein Stipendium bekommen oder nicht an einem der vielen Austauschprogramme deutscher Universitäten teilnehmen. Dabei können Sie das viel offenere Hochschulsystem in Kanada und USA kennen lernen, denn Studieren in Amerika bedeutet nicht nur das Erreichen international anerkannter Abschlüsse, sondern vielmehr auch ein intensiveres Studieren in lockerer Arbeitsatmosphäre, also Lernen mit Spaß. Die Unterrichtsformen heißen zwar gleich, sind inhaltlich und was die Kursgrößen angeht jedoch ganz anders gestaltet als bei uns. Auch der Aufbau des Studiums und das Notensystem sind anders, aber nicht komplizierter als in Deutschland.

Bevor Sie jedoch gleich die Koffer packen, um Kanadas oder US-Amerikas Hochschulen zu entdecken, sollten Sie sich zunächst gründlich informieren und vorbereiten..

Leben in den USA / Kanada

Das Leben in den USA und in Kanada unterscheidet sich stärker von unserem Leben, als wir uns das immer vorstellen. Die Menschen sind im alltäglichen Umgang miteinander in der Regel viel freundlicher, (fast) alles ist "easy going". Wir empfinden den Umgang aber vielleicht auch als etwas oberflächlich.

Es gibt aber noch viele andere Unterschiede im kulturellen Umgang miteinander, so dass es besser ist, man weiß im Vorfeld bereits etwas über die zwischenmenschlichen Umgangsformen in Kanada bzw. USA Bescheid, um vor unangenehmen Missverständnissen gefeit zu sein.

Hierzu ein drastisches Beispiel: wenn man mit dem Auto fährt und von der Polizei angehalten wird, ist es dringend anzuraten, die Fahrzeugpapiere und den Führerschein nicht in der Hosentasche aufzubewahren und die Hände am Steuer zu lassen, da eine Bewegung zur Hosentasche von den Policemen als Griff zur Pistole gedeutet werden würde.

Informieren Sie sich also rechtzeitig über fremde Sitten und Gebräuche, da Sie sonst ganz schön auf die Nase fallen können.

Darüberhinaus muss man vor dem Umzug noch einiges Andere beachten wie die Visabestimmungen, Krankenversicherung, Stromversorgung in USA/Kanada, Sprache usw.

Hochschulsystem

Das US-amerikanische Hochschulsystem unterscheidet sich kaum vom kanadischen Hochschulsystem, wenn es um den Dienstleistungsaspekt geht. Allerdings gibt es in Kanada viel weniger Privatuniversitäten als in den USA. Außerdem sind die Studiengebühren in Kanada nicht ganz so hoch wie in den USA. Des weiteren bietet Kanada den Vorteil, dass in Québec auch frankophone Universitäten mit dem kanadisch-amerikanischen Studiensystem existieren, so dass Frankophile auch in Kanada studieren können. Teilweise existieren sogar bilinguale Studiengänge mit Englisch und Französisch als Unterrichtssprachen.

USA

Das US-amerikanische Bildungswesen sieht sich als Dienstleister für ein vielfältiges Angebot an Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, für das die Studierenden bezahlen. Deshalb ist auch Werbung und Öffentlichkeitsarbeit ein selbstverständlicher Teil der amerikanischen Hochschullandschaft.

Das US-amerikanische Hochschulsystem ist stark dezentralisiert und äußerst vielfältig, da es kein nationales Gesetz zum Bildungswesen gibt. Über die Hälfte aller US-Hochschulen sind in privater Trägerschaft. Diese finanzieren sich überwiegend aus den Studiengebühren, weshalb das Studium an ihnen mit höheren Studiengebühren verbunden ist als an den öffentlichen Einrichtungen. Beide erhalten jedoch auch erkleckliche Beträge aus privaten Spenden.

Die Bundesregierung hat in Bildungsfragen eine begrenzte Autorität, die sie in einer komplexen Struktur mit anderen Regierungseinrichtungen der verschiedenen Regierungsebenen bis hin zur Gemeindeebene teilen muss. Die Hauptautorität in Bildungsfragen haben die Institutionen selbst.

Die verschiedenen Institutionen unterscheiden sich nach Zielen, Art der Finanzierung (öffentlich/privat), Organisation und vor allem nach Art der Studienangebote.

Die Einrichtungen entscheiden autonom über alle akademischen Fragen wie Zulassung, Lehrplan, Anerkennung usw.

Diplome, die für einen Beruf (z.B. Mediziner, Lehrer) qualifizieren sollen, werden von den entsprechenden Berufsverbänden vergeben.

Kanada

Das kanadische Hochschulsystem orientiert sich vor allem an dem Modell der staatlichen US-amerikanischen Hochschulen. Die meisten kanadischen Universitäten sind in öffentlicher Trägerschaft, allerdings wird nur der organisatorische Rahmen von Seiten der Provinzregierungen vorgegeben. Die Universitäten und ihre Organe besitzen eine gewisse Autonomie, was ihre Ausrichtung angeht, vergleichbar mit den USA.

Die kanadischen Universitäten sind in einzelne Fakultäten und Departments unterteilt, unseren Fachbereichen und Seminaren vergleichbar. Aus historischen Gründen tragen auch heute noch einige Hochschulen den Namen College.

Die meisten kanadischen Hochschulen sind in einem Zweikammersystem organisiert: ein Selbstverwaltungsorgan für die Finanzen und ein Senat für die akademischen Angelegenheiten.

Aufbau des Studiums

Das Studium in den USA und in Kanada gliedert sich in zwei voneinander getrennte Abschnitte: das Undergraduate-Studium, in der Regel vierjährig, und das Graduate-Studium, in der Regel zweijährig. Die berufsqualifizierenden Professional Studies mit einem akademischen Grad als Abschluss folgen ihren eigenen Reglementierungen.

Undergraduate studies / Premier cycle:

Im ersten Studienabschnitt kann man nach zwei Jahren den Abschluss des Associate machen, oder nach vier Jahren als Abschluss des Undergraduate-Studiums den Bachelor / Baccalauréat (BA). Dieser Studienabschnitt hat anders als in Deutschland in weiten Teilen den Charakter eines Studium Generale mit einzelnen Spezialisierungen im Hinblick auf das studierte Fach bzw. die angestrebte Berufsqualifikation. In den ersten zwei Jahren ist das Studium eher eine akademische Vorbereitung verbunden mit Persönlichkeitsbildung und Sozialisierung für die folgenden, darauf aufbauenden zwei Jahre der spezialisierteren akademischen bzw. beruflichen Ausbildung. Der BA-Abschluss ist Voraussetzung für das auf das Undergraduate-Studium aufbauende Graduate-Studium.

Graduate studies / Deuxième et troisième cycle:

Im Graduate-Studium beginnt das eigentlich wissenschaftliche vertiefende Studium. Hier können sich die Studierenden nun stärker spezialisieren und nach einem zwei- bis dreijährigen Studium einen Master's Degree / Maîtrise als Abschluss machen. Innerhalb des Master-Studiums besteht die Wahlmöglichkeit zwischen einer stärker berufsvorbereitenden Ausrichtung und einer wissenschaftlichen Ausrichtung mit den unterschiedlichen Abschlüssen des Masters als professional-degree oder des Masters als research-degree. Der zweitgenannte ist oft Basis für den dritten Studienabschnitt (4 bis 5 Jahre) mit einem Doktortitel als Abschluss. Es gibt aber auch Studienprogramme, bei denen man bereits nach dem Bachelor direkt ein Doktorat anstreben kann, am ehesten in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern. In diesen Magister- und Promotionsprogrammen ist die Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Professoren viel enger als bei uns. Schwerpunkt ist natürlich das Verfassen einer Magister- bzw. Doktorarbeit.

Unterrichtsformen

Der Unterricht findet in Form von Vorlesungen, Seminaren, Laborpraktika, Exkursionen und Berufspraktika statt. Äußerlich betrachtet klingt dies, als wäre es wie bei uns. Allerdings sind amerikanische und kanadische Universitäten in der Regel sehr gut ausgestattet, was die Räumlichkeiten, die technischen Ausrüstungen und das Lehrpersonal angeht. So ist das Zahlenverhältnis zwischen Dozenten und Studierenden sehr günstig, was eine Grundvoraussetzung für ein intensives Studium ist. Gleichzeitig wird von den Studierenden aber auch eine viel stärkere Mitarbeit erwartet, nicht zuletzt wegen der ständigen Leistungskontrolle in Form von Zwischenprüfungen. Das Arbeitspensum ist für unsere Verhältnisse erstaunlich groß.

Vorlesungen

Die Vorlesungen (lecture courses) ähneln unseren Vorlesungen, allerdings gibt es meist ein Lehrbuch (textbook), Pflichtlektüre (reading list), tests und quizzes (oft multiple choice) sowie schriftliche Hausarbeiten (term/research papers). Anders als bei uns kann man sich nicht so leicht entspannt zurücklehnen, sondern muss die Vorlesungen intensiv vor- und nachbereiten, da eine intensive Mitarbeit verlangt wird. Das überrascht viele deutsche Studenten.

Seminare

Seminare werden im Bachelor-Studium und im Graduate-Studium angeboten. Die Kurse sind hier viel kleiner als an deutschen Universitäten und umfassen in der Regel 10 - 15 Kursteilnehmer, die mit der Lehrkraft eng zusammenarbeiten. Ein Seminar dauert in der Regel 3 - 4 Wochenstunden und ist von gemeinsamem Arbeiten und Diskussionen bestimmt. Die Leistungsüberprüfung findet durch längere schriftliche Prüfungen (essay questions) statt.

Freie Kurse

Für fortgeschrittene Studierende gibt es die Möglichkeit, freie Kurse zu belegen, in denen die Studierenden unter Anleitung selbstständig ein wissenschaftliches Problem bearbeiten, in ihrem Spezialgebiet forschen oder eine längere Examensarbeit schreiben. Es finden regelmäßige Treffen mit dem Professor statt, bei denen über den Fortschritt der Arbeit schriftlich oder mündlich berichtet werden muss.

Laborpraktika

Laborpraktika werden wie bei uns vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern angeboten und sind auch diesen vergleichbar.

Notensystem

In den USA und in Kanada bestehen die Studienprogramme aus einer bestimmten Anzahl von Wahl- und Pflichtfächern. In diesen Fächern werden die Noten nach dem Kreditpunktesystem (credit point system) vergeben, wie es nach und nach auch an deutschen Universitäten Einzug hält. In jedem Fach erwerben die Studierenden die im Katalog ausgewiesene Anzahl von credits, die sich nach der Wochenstundenanzahl richten. Sind die für den angestrebten Abschluss notwendigen credits erreicht, so hat man die Programmanforderungen erfüllt und den Studienabschluss erreicht.

In jedem Kurs erhält man Noten von A bis F (excellent bis failing), die in Punkte umgerechnet werden: A (4 points), B (3 points), C (2 points), D (1 point). Hieraus wird der Notendurchschnitt (grade point average - GPA) gebildet, indem die jeweils mit den erreichten Punkten malgenommenen credits aufsummiert werden. Hat man einen Kurs mit two credit hours mit der Note A abgeschlossen, erhält man dafür 8 Kreditpunkte (2 x 4). Die Noten werden in Prüfungen und kursbegleitenden Tests ermittelt. Die Bewertung der einzelnen Tests und Klausuren richtet sich nicht nach den maximal erreichbaren Punkten, sondern nach dem Kursdurchschnitt. Zu Beginn eines Kurses legt der Professor die Anteile der Klausuren, Hausarbeiten und Tests fest, aus denen die Kursnote ermittelt wird.

Am Ende eines Studienjahres erhalten alle Studierenden einen Computerausdruck, auf dem die belegten Kurse mit den credits und den erreichten Punkten sowie die Endnote ausgewiesen sind. Für ein Weiterstudium wird je nach Uni ein Notendurchschnitt von mindestens C oder B verlangt. An manchen Unis wird aber noch mit der Prozentskala bewertet: 100 Prozent (sehr gut) bis 70 Prozent oder 65 Prozent (gerade noch bestanden).

Da die Studiengänge in den USA und Kanada meist zweijährig aufgebaut sind, kann man während eines einjährigen Studienaufenthalts keinen Abschluss erreichen. Deshalb ist es sinnvoll, im Vorfeld mit der deutschen Uni abzuklären, welche Kurse wie angerechnet werden. Dies kann bis hin zur Anrechnung auf einen Teil der Diplomprüfung gehen.

Studiengänge und -abschlüsse

Um effektiv zu studieren und eine Anerkennung der in den USA/Kanada erworbenen Scheine zu erreichen, sollte man sich im Vorfeld genau informieren, welche Studienprogramme an welcher Uni unterrichtet werden. Hierzu sollte man sich das Vorlesungsverzeichnis jeweils genau anschauen, da das amerikanische Studiensystem sehr vielfältig ist. US-amerikanische bzw. kanadische Studienabschlüsse kann man in der Regel nach einem 2-3-jährigen Studienaufenthalt erwerben.

Associate's Degree

Das Associate's Degree wird in Deutschland als Studienabschluss nicht anerkannt.

Den Abschluss Associate of Art oder Associate of Science erwirbt man nach einem zweijährigen College-Studium. Dieses Studium ist eine Art Berufsausbildung. Absolventen des 2-year-colleges bewerben sich in der Regel in der näheren Umgebung des Colleges um Jobs. Deshalb ist dieses Studium stark an den lokalen Gegebenheiten orientiert.

Bachelor

Der Bachelor/Baccaleuréat wird oft auch als First Professional Degree bezeichnet. Diese Bezeichnung stiftet oft Verwirrung, da sie auch für andere Studienabschlüsse, die nicht den Bachelor-Titel als Bezeichnung haben, verwendet werden. Ein First Professional Degree erwirbt man in der Regel nach einem vierjährigen College-Studiengang. Dieser Studienabschluss wird in Deutschland als Studienabschluss anerkannt. Manche Studiengänge wie Medizin oder Theologie werden auf dem Undergraduate-Niveau gar nicht angeboten, sondern erst danach auf dem Graduate-Niveau. Um sie studieren zu können, muss man erst den gewünschten Bachelor-Titel erwerben.

Master's Degree

Das auf ein Bachelor folgende 1-3-jährige Studienprogramm wird mit dem Master's Degree/Maîtrise abgeschlossen. Hierbei unterscheidet man zwischen akademischen und berufsvorbereitenden Studiengängen, die den Master als "research degree" oder eben als "professional degree" als Abschluss verleihen. Es empfiehlt sich, das Lehrangebot genauer anzusehen. Am Ende eines Master-Studiengangs steht in der Regel eine Diplomarbeit (thesis) wie in Deutschland.

Research Doctorate Programs

Dem deutschen Doktortitel entspricht der "Doctor of Philosophy (Ph.D.)". Je nach Studiengang und Regelung an der jeweiligen Hochschule wird für diesen höchsten akademischen Grad ein Bachelor, Master oder First Professional Degree benötigt. Man schreibt nach Prüfungen und diversen Arbeiten eine Dissertation als Abschlussarbeit. Dauer: 4 Jahre. Eine Umwandlung in den deutschen Doktortitel ist nicht möglich.

Studiengebühren

Alle kanadischen und US-amerikanischen Hochschulen, ob in öffentlicher oder in privater Trägerschaft, erheben Studiengebühren, aus denen sie sich zu weiten Teilen finanzieren. Diese schwanken zwischen $ 5.000 und 30.000 pro Jahr in den USA und CAN$ 2.000 und 18.000 im Jahr in Kanada.

Bei Teilnahme an Austauschprogrammen der deutschen Universitäten ist man in der Regel von den Studiengebühren befreit, so dass nur noch die Lebenshaltungskosten als Kosten anfallen. Diese sind unterschiedlich hoch, je nachdem ob man auf dem Campus wohnt oder lieber Off-Campus. Auf dem Campus erlebt man das Studienleben viel intensiver, ist aber vom sonstigen Leben und von "Land und Leuten" nahezu abgeschnitten.

Zumeist kann man kombiniert mit der Studiengebühr über die Hochschule ein günstiges Unterbringungs- und Verpflegungspaket auf dem Campus buchen. Dieser Kombipack wird auch bei manchen Stipendien höher bezuschusst. Dies sollte im Vorfeld abgeklärt werden.

Austauschprogramme (USA / Kanada)

Ein (einjähriges) Auslandsstudium im Rahmen eines Förderprogrammes bietet die Möglichkeit, zumindest einen Teil der Kosten, die in den USA und in Kanada sehr viel höher sind als bei uns, finanziert zu bekommen. So belaufen sich die Studiengebühren in den USA auf $ 5.000 - 30.000, in Kanada auf CAN$ 2.000 - 18.000.
Für ein Vollstudium in den USA sollte man sich direkt in den USA um ein Stipendium bemühen.

Vollförderung

Um ein einjähriges Studium im Ausland voll gefördert zu bekommen, sollte man sich an Stiftungen wenden, die entsprechende Studienvorhaben fördern, beispielsweise den DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst oder speziell für die USA die Fulbright-Kommission . Gefördert werden die Studiengebühren bis zu einem bestimmten Maximalbetrag. Man erhält ein monatliches Teil- oder Vollstipendium. Voraussetzungen für diese Förderungen sind Vordiplom bzw. Zwischenprüfung mit guten bis sehr guten Studienleistungen, sehr gute Begründung des Studienvorhabens und der TOEFL-Test .

Teilförderung

An vielen deutschen Universitäten gibt es Austauschprogramme mit jeweils einer kanadischen oder amerikanischen Universität. Im Rahmen dieser Programme wird die Studiengebühr erlassen, so dass nur noch die Lebenshaltungskosten selbst zu tragen sind. Diese Programme haben den Vorteil, dass sie schon eingespielt sind und somit die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen unkompliziert ist. Auch ist das Bewerbungsverfahren einfacher, da man an den deutschen Unis einen direkten Ansprechpartner hat, der einem jederzeit weiterhelfen kann. Nähere Informationen hierüber erhält man in der Regel bei den akademischen Auslandsämtern der jeweiligen Universität.

Checkliste USA und Kanada

  • Stipendium, Austauschprogramm und Auslands-BAföG beantragt
  • Anerkennung von Prüfungsleistungen abklärt
  • Bei der Gasthochschule eingeschreiben
  • Reisepass beantragt oder auf Gültigkeit überprüft
  • Visum beantragt
  • Flug gebucht
  • Krankenversicherung abklärt
  • Urlaubssemester beantragt
  • Prüfungsfristen überprüft und ggfs. Verlängerungsanträge gestellt
  • Internationalen Führerschein beantragt
  • Internationalen Studentenausweis beantragt
  • Impfpass überprüft und einpackt
  • Falls Medikamente benötigt werden: Bescheinigung des Arztes auf Englisch
  • Wehrpflicht? Für den Auslandsaufenthalt abgemeldet
  • Wohnung? Kündigung, Untervermietung, Abmeldung Strom/Wasser/Gas etc.
  • Abonnements gekündigt
  • Fahrzeuge abgemeldet
  • Ausgeliehene Medien zurück in die Büchereien gebracht
  • Kreditkarte beantragt
  • Geldtransfer ins Ausland abgeklärt
  • Nachsendeauftrag bei der Post gestellt
  • Kopien von allen Dokumenten und dem Flugticket angefertigt und getrennt von Originalen eingepackt
  • Erreichbarkeit im Ausland überprüft, ein E-Mail-Konto eingerichtet, das unabhängig von Heimatuniversität funktioniert
  • Mitbringsel besorgt
  • Genau überlegt, was wirklich benötigt wird und Koffer gepackt. Eventuell zusätzlich ein Paket gepackt, das man nachschicken lassen kann, sobald Adresse im Ausland vorhanden

Kontakt

Hochschuladressen

Aus der großen Anzahl an US-amerikanischen und kanadischen Hochschulen finden Sie hier eine kleine Auswahl.
Bei den kanadischen Universitäten muss man natürlich darauf achten, ob es eine Universität mit anglophonen, frankophonen oder bilingualen Kursen ist.

Columbia University

535 W. 116th St., 301 Low Memorial Library, Mail Code 4319, New York, NY 10027, USA
www.columbia.edu

Harvard University

Office of Government, Community and Public Affairs, 2 Garden St., Cambridge, MA 02138, USA
www.harvard.edu

Princeton University

Office of Community and State Affairs, 220 Nassau Hall, Princeton, NJ 08544, USA
www.princeton.edu

Stanford University

Office of Government & Community Relations, Building 170, Stanford, CA 94305, USA
haas.stanford.edu

University of California, Berkeley

Public Affairs, University Relations, 101 Sproul Hall, Berkeley, CA 94720, USA
www.berkeley.edu

University of Chicago

Office of Community Affairs, 5801 South Ellis, Room 605, Chicago, IL 60637, USA
www.uchicago.edu

University of Oregon

Office of Communications, 219 Johnson Hall, 1098 E. 13th Ave., Eugene, OR 97403, USA
www.uoregon.edu

University of Washington

University Relations, 400 Gerberding Hall, Mailbox 351210, Seattle, WA 98195, USA
www.washington.edu

Yale University

Office of the General Counsel, Yale University, P.O. Box 208255, New Haven, CT 06520-8255, USA
www.yale.edu

University of Alberta

114 St 89 Ave, Edmonton Alberta, Canada T6G 2M7
www.ualberta.ca

The University of British Columbia

2329 West Mall, Vancouver, B.C., Canada V6T 1Z4
www.ubc.ca

Université de Montréal

C.P. 6128, succursale Centre-ville, Montréal QC, Canada H3C 3J7
www.umontreal.ca

Association of American Universities (AAU)

1200 New York Avenue, NW, Suite 550, Washington, DC 20005, USA
www.aau.edu

Zur AAU gehören derzeit 60 Universitäten (research universities) der USA.

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