82 v. Chr., Sulla ordnet Republik neu
Rom
Entscheidung im römischen Bürgerkrieg (seit 88/87 v. Chr.): In der Schlacht am Collinischen Tor besiegt Sulla die in Rom herrschende Popularen-Clique. Er lässt sich vom Senat zum Diktator ernennen („dictator legibus scribundis et rei publicae constituendae“) und etabliert die konservative Nobilität (Optimaten) erneut als herrschende Schicht. Seine Gegner läßt er grausam verfolgen und hinrichen (ca. 4700 Menschen). In Proskriptionslisten wird fest gehalten, wer mit den Popularen konspiriert hat, um die Kollaborateure ächten und töten zu lassen - bei Senatoren sind auch Kinder und Enkel mitbetroffen. Die Sklaven der Popularen werden freigelassen und von Sulla adoptiert (10 000 Menschen, die seinen Namen „Cornelius“ annehmen). Um Siedlungsland für seine 100 000 Veteranen zu gewinnen, befiehlt Sulla die Verwüstung ganzer angeblich „abtrünniger“ Ortschaften und die Vertreibung der Bevölkerung.









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