Wahrig Synonymwörterbuch
Uhr
Zeitmessgerät, Zeitmesser; geh.: Chronometer; ugs., scherzh.: Wecker
Uhr: Die gemessene Zeit
Jede Art von Zeitmesser ist eine Uhr. Genauer beschreiben lässt er sich durch Zusätze wie etwa Armbanduhr, Sanduhr, Sonnenuhr, Taschenuhr oder Wanduhr. Eine Stoppuhr braucht man zur Zeitmessung bei sportlichen Wettbewerben. Mittels Uhr lassen sich aber auch Abnahmemengen ermitteln, nämlich von Wasser durch eine Wasseruhr und von Gas durch eine Gasuhr. Das griechische Fremdwort Chronometer ist die gehobene Bezeichnung für eine Uhr. Der kindersprachliche Ausdruck ist das lautmalende Wort Ticktack. Als chemische Uhr bezeichnet man eine in Stufen verlaufende chemische Reaktion, deren Eintritt nach bestimmten Zeitabständen erfolgt.
Die Begriffe innere Uhr oder physiologische Uhr bezeichnen in der Biorhythmik die periodische Schwankung von Lebensvorgängen. Bildlich wird die Uhr in einer ganzen Reihe von Redewendungen benutzt. Jemandem sagen, was die Uhr geschlagen hat heißt, ihm den Ernst einer Lage klarzumachen oder, salopp formuliert, Tacheles zu reden. Seine Uhr ist abgelaufen bedeutet »sein Leben geht zu Ende«. Mit der Redensart Hier gehen die Uhren anders wird ein Unterschied markiert. Von einem ungenauen Zeitmesser heißt es auch die Uhr geht nach dem Mond. Sagt man über einen Menschen Nach ihm kann man die Uhr stellen, so heißt das, er ist stets besonders pünktlich und zuverlässig. Mittelbar durch ihr Ticken oder Schlagen erscheint die Uhr außerdem in Redensarten wie nicht richtig ticken. Sagt man das über einen Menschen, bedeutet dies, er spinnt, ist verrückt oder benimmt sich absonderlich.
Der ebenso umgangssprachliche Ausruf Jetzt schlägt's dreizehn! will so viel sagen wie »das geht zu weit« oder »jetzt ist Schluss«. Aus Friedrich Schillers Drama »Wallenstein« stammt das geflügelte Wort Dem Glücklichen schlägt keine Stunde, das heißt, »wer glücklich ist, vergisst die Zeit«.
Die Begriffe innere Uhr oder physiologische Uhr bezeichnen in der Biorhythmik die periodische Schwankung von Lebensvorgängen. Bildlich wird die Uhr in einer ganzen Reihe von Redewendungen benutzt. Jemandem sagen, was die Uhr geschlagen hat heißt, ihm den Ernst einer Lage klarzumachen oder, salopp formuliert, Tacheles zu reden. Seine Uhr ist abgelaufen bedeutet »sein Leben geht zu Ende«. Mit der Redensart Hier gehen die Uhren anders wird ein Unterschied markiert. Von einem ungenauen Zeitmesser heißt es auch die Uhr geht nach dem Mond. Sagt man über einen Menschen Nach ihm kann man die Uhr stellen, so heißt das, er ist stets besonders pünktlich und zuverlässig. Mittelbar durch ihr Ticken oder Schlagen erscheint die Uhr außerdem in Redensarten wie nicht richtig ticken. Sagt man das über einen Menschen, bedeutet dies, er spinnt, ist verrückt oder benimmt sich absonderlich.
Der ebenso umgangssprachliche Ausruf Jetzt schlägt's dreizehn! will so viel sagen wie »das geht zu weit« oder »jetzt ist Schluss«. Aus Friedrich Schillers Drama »Wallenstein« stammt das geflügelte Wort Dem Glücklichen schlägt keine Stunde, das heißt, »wer glücklich ist, vergisst die Zeit«.
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