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SYNONYMWöRTERBUCH

Vom dicken, langen und falschen Ende

Das Ende ist der Abschluss oder Schlusspunkt einer Sache, die damit fertig ist. Abbruch oder Aus bedeutet dagegen, dass sie nicht vollendet wird. Als Finale bezeichnet man den Ausklang einer Veranstaltung, eines Theaterstücks oder einer Oper. Beim Theater ist auch von Schlussakt die Rede; dieser Begriff wird allerdings auch allgemein gebraucht, um den letzten Abschnitt eines Vorgangs zu beschreiben. Neige sowie das veraltete Rüste werden meist in dichterischer Sprache verwendet. Als Neige wird darüber hinaus auch der Rest eines Getränks bezeichnet, das zu Ende geht.
Der Begriff Ende kann ferner verhüllend für Tod stehen: Wenn es mit jemandem zu Ende geht, heißt das, diese Person stirbt. Ende kommt auch in zahlreichen Redensarten vor. Das Ende vom Lied ist der unerfreuliche Ausgang einer Angelegenheit. Die Wendung das dicke Ende kommt noch besagt, dass noch eine böse Überraschung folgen wird. Wer etwas am falschen Ende anpackt/anfasst/aufzäumt, stellt sich ungeschickt an beziehungsweise vertauscht die Reihenfolge. Wenn einer weitschweifig redet oder eine Tätigkeit über Gebühr ausdehnt, kann er kein Ende finden.
Das Ende mit Schrecken ist ein Zitat aus der Bibel (Psalm 73,19) und beschreibt eine Katastrophe, die am Ende einer schlimmen Zeit liegt. Daher kommt auch das Sprichwort Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Der umgangssprachliche Ausdruck am Ende der Welt ist eine Umschreibung für Einsamkeit und Abgelegenheit. Ein Ort am Ende der Welt ist von aller Zivilisation weit entfernt.
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