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wissen.de Artikel

Technische/r Zeichner/in

Arbeitsplätze finden sich im Bereich der Industrietechnik

Aufgaben und Tätigkeiten

Der technische Zeichner ist Mitarbeiter des Konstrukteurs. Er führt technische Berechnungen durch, beurteilt fertigungs- und montagetechnische Abläufe und montiert mechanische Bauteile. Am Zeichenbrett oder mit Hilfe einer CAD-Anlage erstellt er Entwürfe oder detaillierte Pläne, nach denen Maschinen oder Maschinenteile hergestellt werden sollen. Ferner fertigt er Schaubilder, Funktionen und Begleitunterlagen an, welche zum Bau von Maschinen benötigt werden. Mit Stücklisten beschreibt er den hierfür erforderlichen Materialbedarf. Wichtigstes Arbeitsmittel des technischen Zeichners sind CAD-Anlagen. Dennoch setzt er immer noch Tuschefüller, Beschriftungsschablonen und Zeichenstifte ein.

Arbeitsfelder und Arbeitsmarktchancen

Der technische Zeichner arbeitet in Konstruktions- und Entwicklungsbüros für Maschinen oder Maschinenteile sowie in der Qualitätssicherung. Um die Zukunft des Technischen Zeichners braucht man sich keine Sorgen zu machen, da in fast allen Bereichen der deutschen Industrietechnik qualifizierte Fachkräfte in der Konstruktion benötigt werden. In kaum einem anderen Beruf können Frauen und Männer vielfältigere Aufgabenfelder vorfinden.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Durch die Teilnahme an Lehrgängen oder Seminaren kann sich der technische Zeichner fortbilden oder spezialisieren. Geeignete Felder hierfür sind Perspektiv- und Explosionszeichnen oder Fertigungstechnik. Nach entsprechender Berufspraxis steht ihm der Studiengang zum Industriemeister der Fachrichtung Metall, zum Techniker verschiedenster Fachrichtungen und zum staatlich geprüften Konstrukteur offen.

Ähnliche Berufsbilder und Synonyme

Verwandte Berufsbilder sind der Bauzeichner, der technische Assistent für Konstruktions- und Fertigungstechnik sowie der Konstruktionsmechaniker oder der Konstrukteur.

Voraussetzungen und Fähigkeiten

Voraussetzung ist mindestens der Hauptschulabschluss sowie räumliches Vorstellungsvermögen und technisches Verständnis.

Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt in Betrieb und Berufsschule und dauert dreieinhalb Jahre. Sie ist in fünf Fachrichtungen möglich: Maschinen- und Anlagentechnik, Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik, Stahl- und Metallbautechnik, Elektrotechnik sowie Holztechnik.

Kontakt

Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Lyoner Straße 18, 60528 Frankfurt
Tel.: 069/66030
Fax: 069/66031511
E-Mail: puoe@vdma.org
VDMA

Ziel und Zweck des VDMA ist es, Zukunft für Unternehmer und Technik für Menschen so zu gestalten, dass das tägliche Leben lebenswerter wird.

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