Anden
Überblick
Die Anden sind ein imposantes Gebirge mit einer immensen Ausdehnung: 7500 km lang erstrecken sie sich an der Westseite des südamerikanischen Kontinents in Nord-Süd-Richtung. Fast alle Hauptstädte der Anrainerstaaten liegen in diesem Gebirge oder lehnen sich daran an. Hauptsächlich sind die Anden aber durch die Überreste der Inkakultur bekannt. Die legendäre Inkafestung Machu Picchu befindet sich genauso im Andengebiet wie die durch Erich von Däniken weltberühmt gewordenen Scharrbilder um Nazca. Darüber hinaus kann man in den Anden auch noch viele Überreste aus der spanischen Kolonialzeit wiederfinden. Aber die Anden bestechen nicht nur durch die Spuren der Hochkulturen aus früherer Zeit. Spektakuläre Landschaften, einmalige Naturereignisse – wie z.B. der größte Hochlandsee und die höchsten aktiven Vulkane der Erde – und waghalsige Reisewege machen die Region auch für abenteuerlustige Urlauber und Naturfreunde interessant. Darüber hinaus umfassen die Anden aufgrund ihrer Ausdehnung so viele unterschiedliche klimatische Zonen, dass man von Gletschern über Wüsten und Bergwälder bis hin zum tropischem Regenwald alles findet.
Bibliografie:
- Marco Polo: Südamerika, 1997









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