Aras
Merkmale

Wie alle Papageien haben auch die Aras einen großen Kopf mit einem kräftigen, gebogenen Schnabel, dessen oberer Teil abwärts gebogen in einer scharfen Spitze endet. Der Unterschnabel schließt nach oben mit einer breiten, abgeflachten Vorderseite ab, die in den Oberschnabel eingepasst ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Vögeln ist der Oberschnabel über ein sehr bewegliches Gelenk mit dem Vorderkopf verbunden. Die spezielle Anordnung der Gelenke und Schnabelmuskeln sorgt für eine sehr große Beißkraft.
Typisch sind auch die Füße, bei denen zwei Zehen nach vorn und zwei Zehen nach hinten gestellt sind. Die äußeren Zehen sind gegenüber den inneren verlängert. Auf diese Weise sind sie sehr gute Kletterer und können die Füße gut zum Greifen benutzen.
Im Vergleich zu anderen Vögeln haben die Papageien weniger, aber kräftigere Federn. Die Bürzeldrüse ist zurückgebildet. An Stelle des in der zurückgebildeten Bürzeldrüse erzeugten Fetts zur Gefiederpflege haben die Papageien spezielle Puderdunen entwickelt, die unter dem Deckgefieder sitzen und an ihren Spitzen zu sehr feinem Staub zerfallen, der das Gefieder pflegt und konserviert.
Die Arten der Gattung Anodorhynchus und die eine Art der Gattung Cyanopsitta haben überwiegend blaue Gefiederfärbung, während die Arten der Gattung Ara sehr unterschiedlich gefärbte Gefieder haben.







1 Kommentar