Bangkok - fernöstliche Metropole
Im Überblick
Fast jeder Reisende mit Ziel Südostasien wird auf seinem Weg in Thailands Hauptstadt Bangkok landen. Ihr Flughafen ist die Drehscheibe für alle Ziele jener Region. Rund 7 Millionen Einwohner pfercht die Stadt in ihrem fast endlosen Gewirr von Hochhäusern, thailändischen Holzbauten und rostigen Wellblechhütten der Slums zusammen.
Für die einen Endstation, für andere Ort des Aufbruches und wirtschaftliches Mekka, ist Bangkok, einst viel gepriesenes "Venedig des Ostens", auf unnachahmliche Weise eine Stadt der Gegensätze. Hier werden die Geschäfte und die Politik gemacht, hier laufen die Fäden des blühenden Rauschgift- und Frauenhandels zusammen, hier glänzt das Hotel "Oriental" - von den Lesern einer internationalen Finanzzeitschrift jahrelang zum besten Hotel der Welt gewählt - in üppiger kolonialer Architektur, während weiter flussaufwärts die Pfahlbauten der Ärmsten modern. Der Verkehrsinfarkt hat die Stadt längst heimgesucht, der Müllkollaps droht, die Luft ist tropisch-heiß, feucht und verpestet, und die schwimmenden Märkte auf Bangkoks zahllosen Kanälen schaukeln kaum mehr malerisch durch das brackige Wasser.

Aber Bangkok ist auch Zentrum buddhistischer Tradition, und durch das hektische Treiben der modernen Weltstadt leuchten die hohen roten Tempeldächer, die einst die Silhouette der Stadt prägten. Klöster und Paläste zeugen mit ihrer farbenprächtigen und filigranen Architektur von alter Kultur, in ihren Gärten finden Meditation, Mönchsritual oder monarchisches Zeremoniell auch heute noch ihre idealtypische Kulisse.
Bibliografie:
- Wilfried Hahn: Bangkok, 2009
- Rainer Krack: Bangkok und Umgebung, 2010









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