Barack Obama
Ein Sieg - viele Aufgaben

Damit zog zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten ein Afroamerikaner in das Weiße Haus ein. „Yes, we can“ lautete Obamas zündender Schlachtruf, den er mit dem Credo am Wahlabend „Change has come to America“ steigern konnte. Obama hat mit seinem deutlichen Wahlsieg als erster schwarzer Präsidentschaftskandidat Geschichte geschrieben. Er markierte, ähnlich wie der Wahlsieg Kennedys, den Aufbruch einer neuen Generation. Damit erfüllte sich der Traum, den schon Martin Luther King vierzig Jahre zuvor träumte, den eines gerechteren, besseren Amerika für alle Bürger - nun Realität geworden im deutlichen Sieg des Sohns eines schwarzen Kenianers und einer weißen Amerikanerin.
Obama, der junge, eloquente und populäre Shootingstar wurde in der Öffentlichkeit geradezu wie ein Popstar gefeiert. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er erstmals 2004 mit seiner dynamisch-kraftvollen Eröffnungsrede auf dem Wahlparteitag der Demokratischen Partei in Boston bekannt. „The Audacity of Hope“ - die Kühnheit der Hoffnung -, dies war ein Schlüsselbegriff seiner Rede, mit der er die Zuhörer begeisterte. Doch nach dem triumphalen Wahlsieg stand und steht Obama angesichts der desolaten Wirtschaftslage der Vereinigten Staaten vor schwierigen Aufgaben. Er hat ein schweres Erbe übernommen und soll das Land aus Krise und Selbstzweifeln führen sowie einen radikalen Kurswechsel der amerikanischen Politik einleiten, ob in Wirtschafts-, Finanz-, Gesundheits-, Außen- oder Klimapolitik.
- Ein Sieg - viele Aufgaben
- Persönliches
- Politischer Werdegang
- Der Wahlsieg 2008
- Ein schweres Erbe
- Eine andere Politik
- Ölkatastrophe im Golf von Mexiko - Ein Rückschlag für Obama
Bibliografie:
- Barack Obama, Change! Die Botschaft des Friedensnobelpreisträgers. Freiburg 2010
- Barack Obama, Ein amerikanischer Traum. München 2008









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