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THEMEN

Basketball und Street-Basketball

Geschichte des Basketballs

Am 21.12.1991 "feierte" dieses Ballspiel, das heute von über 300 Millionen Menschen in rund 190 Ländern der Erde gespielt wird, seinen 100. Geburtstag. Denn genau 100 Jahre zuvor hat James Naismith, damals Sportlehrer am Y.M.C.A.-College in Springfield/USA, dieses Spiel völlig neu erfunden. Von den Studenten dieses Colleges war nämlich dringend ein Spiel gefordert worden, dass zur kalten Winterzeit in der Halle gespielt werden konnte. Nach ersten Versuchen, die dazumal in den Vereinigten Staaten schon beliebten Sommerspiele, besonders American Football und Rugby, zu Indoor-Spielen umzufunktionieren, was sich als nicht praktikabel erwies, stellte Naismith in einer einzigen Nacht die ersten 13 Regeln dieses neuen Spiels auf, die in ihren Grundzügen bis heute Gültigkeit haben.

Als "Vater des deutschen Basketballs" wird allgemein Hermann Niebuhr (1904-1968) angesehen, der das Spiel 1930 am amerikanischen Robert-College in Istanbul/Türkei kennen lernte. Er selbst war damals Lehrer an der deutschen Oberrealschule in dieser Stadt.

Begeistert vom Basketball, bemühte er sich um die Verbreitung des Spiels auch in Deutschland. 1933 kam er aus der Türkei nach Deutschland zurück und führte das Spiel zunächst am Gymnasium von Bad Kreuznach ein. Später unternahm er Reisen in Sachen Basketball durch ganz Deutschland und sorgte auch dafür, dass das Spiel 1934 vom IOC ins olympische Programm aufgenommen wurde. So konnte 1936 bei der Olympiade in Berlin zum ersten Mal ein olympisches Basketball-Turnier auf deutschem Boden durchgeführt werden, bei dem auch James Naismith anwesend war. Erster Olympiasieger wurde die Mannschaft der USA (21 teilnehmende Länder, darunter auch Deutschland, das seine drei Spiele aber alle verlor). Im gleichen Jahr wurde der Spielbetrieb deutscher Vereinsmannschaften aufgenommen.

Nach den Kriegswirren wurde 1947 zuerst der Hamburger Basketball Verband e.V. gegründet; es folgten der Hessische und der Westdeutsche Verband, ehe am 1.10.1949 die Gründung des Deutschen Basketball Bunds (DBB) in Düsseldorf vorgenommen wurde.

1966 erfolgte der Start der zweigeteilten Bundesliga der Männer mit je 10 Vereinen in den Gruppen Nord und Süd, 1975 dann die Einführung einer 1. und 2. Bundesliga mit jeweils 10 Vereinen.

Im Jahr 1990 kam er zur Vereinigung des bundesdeutschen Basketballs mit dem der DDR; am 2. November wurden die fünf ostdeutschen Landesverbände offiziell in den DBB aufgenommen, der damit 16 Landesverbände umfasst.

Der Startschuss für die erstmals von 16 auf 18 Teams aufgestockte Basketball-Bundesliga der Herren fiel am 30. September 2006. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist die 2. Bundesliga nicht mehr regional gegliedert sondern hierarchisch (Pro A, Pro B).

  1. Geschichte des Basketballs
  2. Basketball-Regeln
  3. Regel I (Das Spiel/Definition)
  4. Street-Basketball
  5. Geschichte des Street-Basketballs
  6. Streetball-Regeln (für Turniere)

Bibliografie:

  • Hannes Neumann: Richtig Basketball, München 2004
  • Dino Reisner: 40 Jahre Basketball-Bundesliga, Erfurt 2007
  • Michael Schrittwieser, Egon Theiner: Basketball. Alles über Technik, Taktik, Training, München 2004
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