Bayerischer Wald
Im Überblick
Der Bayerische Wald ist das Grenzgebirge, das Niederbayern im Nordosten umrahmt. Nach Osten hin geht er in den Böhmerwald über, der sich über die politische Grenze zur Tschechischen Republik hinweg bis an den Rand des Böhmischen Beckens erstreckt. Heute wird jedoch die Bezeichnung Böhmerwald meist auf den tschechischen Teil des Gebirges beschränkt, während für den gesamten deutschen Anteil die Bezeichnung Bayerischer Wald üblich geworden ist. Im Nordwesten geht der Bayerische Wald in den Oberpfälzer Wald über, während er im Südosten jenseits der Grenze zu Oberösterreich seine Fortsetzung im Sauwald und im Mühlviertel findet. Nach Südwesten hin fällt er zu dem von der Donau durchflossenen Dungau ab.
Der Bayerische Wald erreicht mit seinem höchsten Gipfel, dem Großen Arber, eine Höhe von 1456 m. Damit ist er nach dem im Feldberg nur 37 m höheren Schwarzwald das höchste Mittelgebirge Deutschlands.









0 Kommentare