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THEMEN

Bedeutende Opernhäuser

Bayreuther Festspielhaus

Das eigens für Richard Wagners Musikdramen konzipierte Festspielhaus in Bayreuth wurde nach Plänen von Otto Brückwald erbaut. Schon 1864 schrieb Wagner an den bayerischen König Ludwig II., er wolle ein eigenes Theater bauen lassen, um seine Werke adäquat aufführen zu können. Der Plan scheiterte 1868 zunächst; doch dann wurde 1872 in Bayreuth der Grundstein für das Festspielhaus gelegt. Die feierliche Eröffnung fand 1876 statt.

Das Backsteingebäude ist schlicht gehalten, auch diese Schmucklosigkeit gehörte zu Wagners Konzept. Eine der Besonderheiten des Hauses ist der weitgehend überdeckte Orchestergraben, den Wagner zunächst deshalb forderte, um alle störenden Einflüsse zwischen Publikum und Bühnengeschehen zu eliminieren. Es zeigte sich jedoch, dass durch den Schalldeckel ein besonderer "mystischer" Orchesterklang entstand, wenn auch Feinheiten durch die Dämpfung teilweise verloren gehen. Die alljährlichen Festspiele in Bayreuth sind bis heute ein bedeutendes musikalisches und gesellschaftliches Ereignis.

Berlin, Staatsoper Unter den Linden; Deutsche Oper Berlin

Nach der deutschen Vereinigung ist Berlin wieder doppelt mit Theatern ausgestattet. Die wichtigsten Opernspielstätten sind die Staatsoper Unter den Linden im Ostteil und die Deutsche Oper Berlin im Westteil der Stadt. Das Opernhaus an der Prachtstraße Unter den Linden wurde von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut und 1742 eröffnet. Zu den größten Erfolgen zählte 1821 die Uraufführung von Carl Maria von Webers Freischütz. Nach einem Brand 1841 wurde die Linden-Oper rasch wieder aufgebaut und 1844 erneut eingeweiht. Eine Hochzeit erlebte sie in den 1920er und 1930er Jahren, als neben vielen deutschen Erstaufführungen auch zwölf Uraufführungen über ihre Bühne gingen, darunter Alban Bergs Wozzeck. 1941 wurde das Haus durch Bomben schwer beschädigt, zum 200-jährigen Jubiläum 1942 aber wieder aufgebaut. Kurz vor Kriegsende fiel die Staatsoper erneut Luftangriffen zum Opfer. Nachdem sie innerhalb von vier Jahren weitgehend im Stile Knobelsdorffs wiedererbaut worden war, wurde sie 1955 mit Richard Wagners Meistersingern von Nürnberg feierlich eingeweiht.

Das Deutsche Opernhaus wurde 1912 im Stadtteil Charlottenburg zunächst als Privattheater errichtet, dann aber, als es finanziell in Schieflage geraten war, 1924 von der Stadt übernommen und in Städtische Oper umbenannt. In den folgenden Jahren konnten u.a. mit Bruno Walter und Wilhelm Furtwängler Stars verpflichtet werden, durch deren Arbeit die Bühne zeitweilig der Staatsoper den Rang ablief. 1942 wurde das Deutsche Opernhaus durch Bomben zerstört. Das Ensemble fand ab 1945 im fast unbeschädigten Theater des Westens eine neue Heimat. Da das 1912 errichtete Gebäude nicht als baugeschichtlich wertvoll galt, enschied man sich für einen Neubau, der allerdings die alten Grundmauern mit einbezog. 1961 wurde die von Fritz Bornemann entworfene Deutsche Oper Berlin eingeweiht. Ein deutlicher Schwerpunkt des Hauses wurde die Präsentation zeitgenössischer Opern: Etwa 60 Uraufführungen gab es seit 1961, darunter Hans Werner Henzes Der junge Lord (1965), Wolfgang Rihms Tutuguri (1982) und Aribert Reimanns Das Schloss (1992).

Dresden, Semperoper

Als 1841 das Königliche Hoftheater von Gottfried Semper, die erste so genannte Semperoper, in Dresden eröffnet wurde, konnte die Stadt bereits auf eine reiche Musiktheatertradition zurückblicken. Seit 1667 hatte es in Dresden ein Opernhaus gegeben, unter der Ägide des Hofkapellmeisters Johann Adolf Hasse (1734-1763) erlebte die barocke Residenzstadt eine glanzvolle Epoche; 1817 gelang es, Carl Maria von Weber zu verpflichten, der in Dresden u.a. den ersten stehenden Opernchor Deutschlands begründete. Die Semperoper erlebte dann u. a. drei Uraufführungen von Werken Richard Wagners, doch 1869 wurde das Gebäude durch einen Brand zerstört. Gottfried Semper entwarf die Pläne zu einem neuen Opernhaus, sein Sohn Manfred übernahm die Bauleitung für das 1878 eröffnete Gebäude. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Semperoper auch zu einem Zentrum der Richard-Strauss-Pflege: Neun seiner Opern erlebten hier ihre Premiere. 1945 wurde die Semperoper bei der Bombardierung Dresdens völlig zerstört. Der Opernbetrieb wurde vorläufig ins frühere Schauspielhaus verlagert, bis 1985 nach achtjähriger Bauzeit die nach den alten Plänen wiedererrichtete Semperoper mit Webers Freischütz eröffnet werden konnte.

London, Royal Opera House (Covent Garden Opera)

Das erste Covent Garden Theatre in London wurde 1732 auf einem der Kirche gehörenden Grundstück, einem früheren Klostergarten (convent garden), errichtet. Es diente zunächst als Sprechtheaterbühne, doch bald wurden hier auch Opern aufgeführt, darunter Die Bettleroper von John Christopher Pepusch und John Gay sowie etliche Opern und Oratorien von Georg Friedrich Händel. 1808 wurde das Theater durch ein Feuer zerstört, jedoch bald wieder aufgebaut und 1809 mit einer Aufführung von William Shakespeares Macbeth neu eröffnet.

Das Theater wurde nun noch vielfältiger genutzt, nicht nur für Dramen, Opern und Ballett, sondern z. B. 1843 auch für ein Gastspiel der italienischen Hochseilartistin Madame Sacchi. 1847 wurde der Zuschauerraum von Covent Garden nach Plänen von Benedetto Albano völlig umgestaltet und mit Gioacchino Rossinis Semiramide als Royal Italian Opera wieder eröffnet. 1858 brannte das Gebäude erneut nieder. Der dritte und bis heute erhaltene Bau wurde 1858 mit Giacomo Meyerbeers Die Hugenotten eingeweiht. 1892 wurde Covent Garden zum Königlichen Opernhaus. Nachdem das Theater im Zweiten Weltkrieg als Tanzsaal benutzt worden war, konnte 1946 der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, zunächst mit einer Ballettaufführung. 1947 gab es dann mit Carmen auch wieder die erste Oper. Heute verfügt das Royal Opera House über eine Ballett- und eine Opernkompagnie, die 1956 bzw. 1968 gegründet wurden.

Mailand, Teatro alla Scala

Mit Antonio Salieris Europa riconosciuta wurde am 3. August 1778 die Mailänder Scala eröffnet. Sie entstand zu einer Zeit, als die italienische Oper einen Boom erlebte und die Scala war bereits das fünfte große Opernhaus, das seit Beginn des Jahrhunderts in Italien errichtet worden war. Der Name der Mailänder Scala erinnert an die Herzogin Regina della Scala, deren Mann, der Duca Bernabò Visconti, zu ihrer Erinnerung auf dem Platz, den heute das Opernhaus einnimmt, im 14. Jahrhundert die Kirche Santa Maria alla Scala bauen ließ. Die Scala sorgte im 19. Jahrhundert in Mailand für einen unerhörten musikalischen Aufschwung. Musikverlage siedelten sich in der Stadt an, um die im Opernhaus gespielten Werke herauszubringen, das Niveau der Musikschulen stieg, 1808 wurde ein Konservatorium gegründet und Mailand wurde für Sänger und Orchestermusiker geradezu zu einer Stellenbörse. Vor allem aber feierten hier die tonangebenden italienischen Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts - Rossini, Bellini, Donizetti, Verdi und Puccini - triumphale Erfolge. Im 20. Jahrhundert konnte die Scala mit einer Mischung aus traditionellem Programm und Aufsehen erregenden Uraufführungen - u.a. 1975 Luigi Nonos Al gran sole carico d'amore sowie drei Teile aus Karlheinz Stockhausens Zyklus Licht - ihre international herausragende Stellung behaupten. Von 2002 bis 2004 wurde das Theater komplett restauriert. Die hinteren Gebäude für Bühnentechnik und Chor- und Orchestersäle wurden abgerissen und durch ein modernes Gebäude des Schweizer Architekten Mario Botta ersetzt.

Moskau, Bolschoi-Theater

Die Anfänge des Bolschoi-Theaters waren von Katastrophen überschattet. 1806 war das erste Gebäude dieses Namens errichtet, doch sechs Jahre später beim Einmarsch der napoleonischen Truppen wieder zerstört worden. Der 1825 errichtete Nachfolgebau brannte 1853 völlig aus. Drei Jahre später konnte das Theater, erweitert und prunkvoll ausgestattet, erneut eröffnet werden. Nachdem zuerst mit mäßigem Erfolg die italienische Oper dominiert hatte, wurden die 80er-Jahre des 19. Jahrhunderts mit dem Aufkommen der russischen Nationaloper zu einer Blütezeit für das Bolschoi. Zur Zeit der Sowjetunion wuchsen sowohl das Opernensemble wie die Ballettkompagnie zu international hochrenommierten Ensembles heran. 1995 wurde der Grundstein zu einem zweiten Bolschoi-Theater gelegt, das aber nicht zuletzt wegen finanzieller Schwierigkeiten erst Ende 2002 fertiggestellt wurde.

München, Bayerische Staatsoper

Die bayerische Landeshauptstadt kann auf eine bemerkenswerte Operntradition zurückschauen. Im Jahr 1653 wurde hier das erste freistehende Opernhaus in Deutschland gebaut, im selben Jahr konnte das Publikum die erste reguläre Opernaufführung bestaunen. Heute stehen der Bayerischen Staatsoper in München drei Spielstätten zur Verfügung. Die älteste ist das 1753 eröffnete Cuvilliéstheater, ein in Rot und Gold gehaltener Rokokobau, der bis heute nichts von seinem Charme eingebüßt hat. Berühmtheit erlangte es u.a. als Uraufführungstheater für Mozarts Oper Idomeneo. 1818 wurde das Münchner Nationaltheater, erbaut nach Plänen von Karl Fischer, eröffnet; doch schon fünf Jahre später brannte das Gebäude vollständig nieder. Dank des finanziellen Engagements der Münchner Bürger konnte schon 1825 das neue Nationaltheater, das Leo von Klenze entworfen hatte, feierlich eröffnet werden.

Unter der Intendanz von Franz Lachner (1836-1868) nahm das Münchner Opernleben einen großen Aufschwung. Als König Ludwig II. dann 1864 Richard Wagner nach München holte, setzte die große Zeit der Wagnerianer ein: Vier Opern des Komponisten erlebten hier ihre Uraufführung und mit dem 1901 nach dem Vorbild des Bayreuther Festspielhauses errichteten Prinzregententheaters erhielten sie in gewissem Sinne ihr eigenes Münchner Haus. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurde neben Mozart und Wagner Richard Strauss zu einer bestimmenden Figur des Münchner Opernlebens. Im Zweiten Weltkrieg wurden das Nationaltheater und das Cuvilliés-Theater durch Bombenangriffe stark beschädigt. Als Ausweichquartier diente zunächst das Prinzregententheater, bis 1958 das Cuvilliés- und 1963 das Nationaltheater, beide nach den ursprünglichen Plänen rekonstruiert, wieder eröffnet werden konnten. Neben dem laufenden Spielbetrieb zählt die von Hans Werner Henze initiierte Opern-Biennale (zwei Mal jährlich), auf der Werke zeitgenössischer Komponisten vorgestellt werden, zu den Attraktionen der Bayerischen Staatsoper.

New York, Metropolitan Opera

Mit dem enormen Zustrom an Einwohnern, den New York in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte, nahm auch das Musikleben einen erheblichen Aufschwung. Opernaufführungen gab es zunächst in wechselnden Theatern, von denen sich aber keines dauerhaft als Musiktheaterbühne etablieren konnte. Dies änderte sich erst 1883 mit der Einweihung des Metropolitan Opera House zwischen Broadway und 7th Avenue. Der von außen schlichte, innen jedoch prunkvoll ausgestattete Bau mit Platz für 3045 Zuschauer nahm mit drei Logenrängen besonders Rücksicht auf die gängige Praxis, dass alle bedeutenderen Familien der Stadt sich eine eigene Loge leisteten. Um die Jahrhundertwende erlebte die "Met" ihr "Goldenes Zeitalter", in dem nicht nur alle berühmten Sänger der Zeit, sondern auch Dirigenten wie Gustav Mahler (1908-1910) und Arturo Toscanini (1908-1915) verpflichtet werden konnten. Seit 1966 hat New York im Lincoln Center eine neue Met, die wiederum in der traditionellen Hufeisenform mit fünf Rängen mit insgesamt 3750 Sitzplätzen gebaut wurde. Das alte Opernhaus wurde abgerissen.

Paris, Bastille-Oper

Paris, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Opernmetropole schlechthin, erhielt 1989 mit der Oper an der Place de la Bastille ein riesiges, in futuristischem Stil gehaltenes Opernhaus. Zugleich wurde der Spielbetrieb im traditionsreichen Haus an der Place de l'Opéra eingestellt. Die Bastille-Oper, in Auftrag gegeben von dem damaligen Staatspräsidenten Francois Mitterrand (1981-1995) und gebaut nach Plänen des uruguayisch-kanadischen Architekten Carlos Ott, bietet Platz für 2700 Zuschauer. Prägend für das Haus sind die durchsichtigen Fassaden sowie die Verwendung gleicher Materialien an der Außen- und der Innenseite des Gebäudes. Die Hauptbühne des Theaters kann auf fast 20 Meter Breite erweitert und mit fünf Nebenbühnen verbunden werden. Die Bühnentechnik macht es außerdem möglich, sämtliche Akte einer Oper im Voraus aufzubauen und zum richtigen Zeitpunkt vollautomatisch auf die Hauptbühne zu transportieren. Die Bastille-Oper wurde am 13. Juli 1989 eingeweiht, am 17. März 1990 erklang mit Hector Berlioz Die Trojaner die erste Oper. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und Querelen läuft inzwischen an der neuen Pariser Oper ein normaler Spielbetrieb.

Salzburg, Festspielhaus

Als 1920 die ersten Salzburger Festspiele veranstaltet wurden, fanden die Aufführungen im Freien statt, da der Plan zur Errichtung eines eigenen Festspielhauses mangels Finanzierung gescheitert war. So entschloss man sich zum Umbau der heruntergekommenen erzbischöflichen Stallungen unter Einbeziehung der ehemaligen Felsenreitschule zu einem Festspielhaus. Nach der Konzeption des Regisseurs Max Reinhardt entstand eine "vertikale Raumbühne", ein Raum ohne festes Podium, dessen Bühne sehr flexibel genutzt und gestaltet werden konnte. 1925 wurde das Festspielhaus eröffnet, 1927 mit Ludwig van Beethovens Fidelio erstmals eine Oper gegeben. Da das Festspielhaus auf die Dauer weder dem Publikumsandrang genügte, noch ausreichend Raum für aufwändige Inszenierungen bot, wurde ein neues Haus gebaut und 1960 mit Richard Strauss' Oper Der Rosenkavalier eingeweiht. 1963 wurde nach einem Umbau auch das alte Festspielhaus wieder in Betrieb genommen. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg hatten sich die Salzburger Festspiele internationalen Rang erworben und zogen Dirigenten wie Arturo Toscanini, Hans Knappertsbusch, Wilhelm Furtwängler und Karl Böhm an. Nach dem Krieg wurde Herbert von Karajan bis zu seinem Tod 1989 zur bestimmenden Persönlichkeit der Festspiele.

Sydney Opera House

Vor allem durch seine Aufsehen erregende Architektur besticht das 1973 eingeweihte Opernhaus in Sydney. Die von dem dänischen Architekten Jörn Utzorn entworfene Dachkonstruktion lässt das Haus von weitem wie aufeinander getürmte weiße Muschelschalen wirken. Allerdings wird das Haus nur in begrenztem Umfang für Opernaufführungen genutzt, nachdem sich herausstellte, dass sich der hierfür vorgesehene Saal wegen technischer Mängel nur für Konzerte eignet. Das Sydney Opera House dient deshalb in erster Linie als Kulturzentrum.

Wiener Staatsoper

Die Wiener Musiktheatertradition reicht zurück bis ins Jahr 1629, als die Oper an den Kaiserhof gelangte. Einen Höhepunkt erreichte sie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit dem Opernreformer Christoph Willibald Gluck und natürlich mit Wolfgang Amadeus Mozart, auch wenn dessen Werk zu seinen Lebzeiten noch keinen großen Anklang fand. Doch dauerte es noch bis 1869, bis das prunkvolle Gebäude der Wiener Hofoper nach sechsjähriger Bauzeit eingeweiht werden konnte. Zur Eröffnung erklang Mozarts Don Giovanni. Die Architekten August von Siccardsburg und Eduard van der Nüll, die für ihre Zusammenstellung von Stilmerkmalen verschiedener Epochen heftige Kritik einstecken mussten, hatten den Maler Moritz von Schwindt mit der Ausstattung des Foyers beauftragt. Das Auditorium für insgesamt 3100 Zuschauer war in mattem Gold und Rot gehalten; die Bühne erfüllte mit 39 Metern Breite und einer Gesamttiefe von 48 Metern anspruchsvolle Anforderungen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das inzwischen in Wiener Staatsoper umbenannte Haus zerstört; ein Teil des Treppenhauses und das Foyer überstanden die Bombardierungen allerdings fast unbeschadet. Erst nach zehnjähriger Bauzeit konnte das Gebäude, das von vorsichtigen Modernisierungen abgesehen im Wesentlichen seinen früheren Charakter beibehielt, am 5. November 1955 mit Ludwig van Beethovens Fidelio neu eröffnet werden. Neben dem laufenden Spielbetrieb ist die Staatsoper auch Schauplatz der alljährlich im Mai und Juni veranstalteten Wiener Festwochen.

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