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THEMEN

Biathlon

Geschichte des Biathlons

Der Biathlon stellt eine Verbindung von Skilanglauf und Schießwettbewerb dar. Günstigste Bedingungen findet diese Freiluft-Sportart zur Winterzeit oder in Schnee sicheren Gebieten vor. Einzelstarter oder Mannschaften bemühen sich, beim Langlauf-Teil möglichst schnell zu sein und an den Schießständen fehlerfrei zu bleiben, um das Rennen gegen Uhr und Gegner für sich zu entscheiden. Die Anforderung an den Athleten besteht darin, die Schnelligkeit und Anspannung beim läuferischen Teil mit der erforderlichen Konzentration und Ruhe beim Schießen zu kombinieren.

Der Biathlon ist eine Abwandlung der prähistorischen Jagd auf Ski ähnlichen Gebilden. Dass später Krieger zu militärischen Zwecken auf Skiern eingesetzt wurden, ist bereits vom Beginn unserer Zeitrechnung an überliefert. Den Militärskilauf pflegten besonders Russland und die skandinavischen Staaten, die ab dem 16. Jahrhundert Skiregimenter unterhielten. Am Übergang zum 20. Jahrhundert führten viele Staaten in Europa Patrouillenläufe ein, deren Tradition die Ausbildung des Biathlon-Sports lange erschwerte, da Zivilisten bis 1949 ausgeschlossen waren. 1912 wurde in Norwegen ein Einzellauf durchgeführt, der dem heutigen Biathlon vergleichbar ist, weil dabei zwei Mal zehn Schüsse abzugeben waren. 1955 wurde der Name Biathlon offiziell eingeführt, der griechische Ausdruck für Doppelkampf. Olympisch wurde die Sportart 1960 in Squaw Valley (USA), zwei Jahre, nachdem die erste der seitdem jährlich veranstalteten Weltmeisterschaften stattgefunden hatte.

  1. Geschichte des Biathlons
  2. Regeln
  3. Glossar
  4. Verbände
  5. Disziplinen
  6. Sensationelle Rekorde des Biathlons

Bibliografie:

  • Sigi Heinrich, Frank Luck: Biathlon kompakt, Berlin 2006

Institution(en):

  • Deutscher Skiverband
    Hubertusstraße1, 82152 Planegg
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