Biber als Baumeister
Tierische Holzfäller
Biber gehören zu den besten Architekten in der Natur. Komplexe Festungen, lange Dämme und verzweigte Kanalnetze stellen ihre technische Schaffenskraft unter Beweis. Ein Biber fällt einen Baum von 12 cm Durchmesser in einer halben Stunde, und eine Familie vermag während eines einzigen Winters einige hundert Bäume abzuholzen.
Biber strukturieren ihre Umwelt schnell nach ihren Bedürfnissen um, zerstören dabei ganze Pflanzen- und Tiergemeinschaften, schaffen aber auch Lebensmöglichkeiten für viele andere Tier- und Pflanzenarten - sie greifen sogar in die Geschichte des Menschen ein. Biber haben durch Abholzung der Wälder den Naturraum des Nordens in den letzten fünf Millionen Jahren umgewandelt. Die Auswirkungen auf die Umwelt sind jedoch heute zweifellos geringer als früher.
- Tierische Holzfäller
- Das zweitgrößte Nagetier der Erde
- Besondere Anpassungen
- Wie Biber ihre Burgen bauen
- Ein wohl behütetes Zuhause
- Das Gesicht des Waldes wird verändert
Bibliografie:
- Grzimeks Tierleben. Enzyklopädie des Tierreichs, vollständige Ausgabe mit den Ergänzungsbänden, Augsburg 2008
- Bayerisches Amt für Umweltschutz (Hrsg.): Biber, München 1995
Institution(en):
- Bund Naturschutz in Bayern e. V.Bauernfeindstraße 23
D-90471 Nürnberg0911/818780lfg@bund-naturschutz.de - Bayerisches Landesamt für UmweltschutzBürgermeister-Ulrich-Straße 160
D-86179 Augsburg0821/ 9071-0









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