Bionik in der Anwendung
Was ist Bionik?
In der Bionik wird versucht, natürliche Konstruktionen und Verfahrensweisen auf die Technik zum Nutzen der Menschheit zu übertragen. Dabei geht es nicht darum, einfach die Natur zu kopieren. Vielmehr stellen die Ergebnisse aus Analysen biologischer Systeme, die sich im Laufe eines langen evolutiven Prozesses entwickelt haben und die dabei ständig korrigiert, angepasst und verfeinert wurden, ein nahezu unerschöpfliches „Wissensreservoir“ dar, die dem Menschen Anregungen für technische Problemlösungen geben können. Ein führender deutscher Bionik-Wissenschaftler definiert seinen Forschungszweig folgendermaßen: Bionik ist das „Lernen von der Natur als Anregung für eigenständiges technologisches Gestalten“. Biologie und Ingenieurwissenschaften arbeiten daher interdisziplinär eng zusammen. Die Grundlagenforschung der technischen Biologie sammelt Daten und Fakten, während die Bionik bestrebt ist, die Erkenntnisse technisch nutzbar zu machen und in Gebrauchgegenstände oder zur Optimierung bereits genutzter Technologien umzusetzen.
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- Ausblick
Bibliografie:
- Kurt G. Blüchel: Bionik. Wie wir die geheimen Baupläne der Natur nutzen können, C. Bertelsmann Verlag, München 2005
- Bernd Hill: Bionik. Lernen von der Natur für die Technik, Franzbecker Verlag 2001
- Werner Nachtigall: Bionik. Grundlagen und Beispiele für Ingenieure und Naturwissenschaftler, Springer Verlag, Berlin 1998.
- Werner Nachtigall: Biostrategie. Eine Überlebenschance für unsere Zivilisation, Hoffman & Campe Verlag, Hamburg 1983.
Institution(en):
- Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik
Knut Braun
Fachbereich Biologie
Bau6
UniversitätD-66041 Saarbrücken









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