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THEMEN

Breitensport

Einführung

Ins Deutsche übersetzt bedeutet das englische Wort »sport« so viel wie »Zeitvertreib« und »Vergnügen«. Breitensport, auch Freizeitsport, bezeichnet das von einem großen Teil der Bevölkerung wahrgenommene Angebot freizeitrelevanter Sportarten. Der Breitensport ist heute eine der sportlichen Manifestationsformen - neben Gesundheitssport, Leistungssport und Spitzensport. Früher zählten v. a. Ballsportarten wie Fußball, Handball und im weiteren Sinne auch Tennis, dann Laufen, Radfahren und Turnen zu denjenigen Sportarten, die viele Sporttreibende in ihrer Freizeit ausübten. Inzwischen haben sich aber Einstellungen und Wissen der Menschen stark verändert: Viele Menschen haben realisiert, wie wichtig Sport für ihre Gesundheit sein kann, wie eng Gesundheit und Fitness mit regelmäßiger körperlicher Bewegung verknüpft sind. Zahlreiche Projekte, durch Medien und Sportvereine veranstaltet und unterstützt, haben dafür in den vergangenen Jahrzehnten das Bewusstsein geschärft - und ließen sogar aus dem körperlich anspruchsvollen Marathon eine Laufbewegung von Breitensportlern werden.
Bild
Rückengymnastik

Sportarten wie Golf, die früher auch aus Kostengründen von vergleichsweise wenigen Menschen ausgeübt wurden, gehören mittlerweile in Deutschland ebenso zu den gewohnten Aktivitäten vieler Menschen wie Leichtathletik, Badminton oder Windsurfing. Das Augenmerk liegt bei der Ausübung von Breitensport besonders auf der Bewegung an sich, aber auch auf Spaß und Spieltrieb, der besonders bei der großen Anzahl unterschiedlichster Sportspiele ebenso im Mittelpunkt steht wie die soziale Komponente des gemeinsamen Sporttreibens in der Gruppe. In den Vordergrund tretende Motive sind zudem die Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens, die Erhaltung der Gesundheit, Stressabbau und -bewältigung. Das Angebotsspektrum umfasst z. B. Herzsportgruppen, Diabetes-Sportgruppen, Sportgruppen für Krebspatienten, Aktivitäten für ältere Menschen oder Kinder, gesunde oder kranke Menschen. Unabhängig welcher Nationalität und welchen Geschlechts, welchen Bildungsstandes oder Alters - der Freizeit- und Breitensport verbindet.

  1. Einführung
  2. Kennzeichen und Nutzen
  3. Gesundheitliche Aspekte
  4. Strukturen
  5. Soziale Komponenten
  6. Perspektiven

Bibliografie:

  • A. Albert; Sport und Natur - bewusster draußen unterwegs. Welver 2010
  • A. Bredenkamp, M. Hamm: Trainieren im Fitnessstudio. München 2009
  • W. Buskies, W.-U. Boeckh-Behrens, Fitness-Gesundheits-Training. Reinbek 2009
  • P. Großmann, Jedes Kind kann Sport. München 2010
  • R. Naul u. a, Kulturen des Jugendsports: Bildung, Erziehung und Gesundheit. Aachen 2009
  • G. Neumann, Ernährung im Sport. Aachen 2009
  • P. Regelin u. a., Fit bis ins hohe Alter. Aachen 2. Auflage 2008
  • H.-J. Schaller, P. Wernz, Koordinationstraining für Senioren. Aachen 2010
  • B. Schulze, U. Marker (Hrsg.), Gesellschaftlicher Wandel und Sportentwicklung. Münster 2011
  • P. Ziai, T. Buchhorn, Sportverletzungen. München 2009

Institution(en):

  • Deutscher Olympischer Sportbund
    Otto-Fleck-Schneise 12, D-60528 Frankfurt a. M.
    (069) 670 00
    office@dosb.de
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