China (Zhongguo)
Einleitung
Das "Reich der Mitte" blickt auf eine mehr als dreitausendjährige Geschichte zurück, in der es das ostasiatische Zentrum zwischen Russland, Indien, Südostasien und Japan bildete. Seine kulturelle Ausstrahlung reichte bis weit in den Westen, seine Erfindungen waren weltbewegend. Wegen der frühzeitigen Ausbildung politisch-administrativer und geistig-politischer Institutionen galt die Kultur Chinas oft als starr. Der Vielvölkerstaat mit starker Han-Mehrheit veränderte sich jedoch bis zu Beginn der Neuzeit ebenso wechselvoll wie Europa. Nach einer Zeit der Stagnation und Abschottung von der Außenwelt brachen die imperialistischen Länder China im 19. Jh. gewaltsam auf und zwangen es in die Moderne. Der nationale Stolz konnte mit der Volksrepublik China 1949 wiederhergestellt werden. Heute ist das drittgrößte Land der Erde, in dem mehr als eine Milliarde Menschen leben, mit einem gewaltigen Wirtschaftsreformprogramm auf dem Weg zu einer Führungsmacht des 21. Jh.
- Einleitung
- Frühzeit (bis 11. Jh. v. Chr.)
- Klassische Feudalperiode (11. Jh.-221 v. Chr.)
- Das geeinte China (221 v. Chr.-220 n. Chr.)
- Zeit der Zerrissenheit (220-581)
- Sui- und Tang-Dynastie (581-906)
- Zersplitterung und Song-Dynastie (907-1279)
- Yuan-Dynastie (1227-1368)
- Ming-Dynastie (1368-1644)
- Die letzten Kaiser (1644-1911)
- Nationale Befreiung (1911-1949)
- Ära der Kommunistischen Partei (seit 1949)









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