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THEMEN

Christine Nöstlinger

Christine Nöstlinger ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen, die mit ihren witzigen und antiautoritären Büchern Kinderliteraturgeschichte geschrieben hat. Mittlerweile sind viele ihrer über hundert Bücher Schullektüre und/oder als Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur angesehen, insbesondere „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ (1972), „Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse“ (1975), „Das Austauschkind“ (1982), die „Gretchen Sackmeier-Trilogie“ (ab 1983) und die „Geschichten vom Franz“ (seit 1984). Christine Nöstlinger wurde für ihre Bücher mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Österreichischen Staatspreis, dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien und der Hans-Christian-Andersen-Medaille, dem „Nobelpreis der Kinderliteratur“. 2003 war sie die erste Autorin, die mit dem hoch dotierten Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis geehrt wurde. Ihre Werke, von denen einige auch verfilmt wurden, sind in 20 Sprachen übersetzt worden.

Biografie

Christine Nöstlinger wurde am 13. Oktober 1936 in Wien geboren. Sie stammt aus einer Arbeiterfamilie, ihr Vater war Uhrmacher, die Mutter Kindergärtnerin, und sie wuchs im Arbeitermilieu der Wiener Vorstadt Hernals auf. Sie besuchte die höhere Schule, machte Abitur und wollte eigentlich Malerin werden. Stattdessen studierte sie Gebrauchsgrafik an der Wiener Akademie für Angewandte Kunst. Einige Jahre arbeitete sie auch in diesem Beruf, wechselte dann aber ins journalistische Fach und schrieb für Tageszeitungen, Magazine und den ORF. Später heiratete sie den Journalisten Ernst Nöstlinger, mit dem sie eine Tochter hat, eine weitere stammt aus ihrer ersten Ehe. Einige Jahre versorgte sie als Hausfrau und Mutter ihre Familie. In dieser Zeit begann sie mit dem Schreiben von (hauptsächlich) Kinder- und Jugendbüchern und ist bis heute dabei geblieben.

Christine Nöstlinger lebt abwechselnd in Wien und auf einem Bauernhof in Niederösterreich. Auf diesen zieht sie sich vor allem zurück, um dort in Ruhe und Abgeschiedenheit schreiben zu können.

  1. Biografie
  2. Das schriftstellerische Werk
  3. Übersicht über das Gesamtwerk

Bibliografie:

  • Klaus Jürgen Dilewsky: Christine Nöstlinger als Kinder- und Jugendbuchautorin, Frankfurt am Main 21995
  • Sabine Fuchs: Christine Nöstlinger Werkmonographie, Wien 2001
  • Sabine Fuchs, Ernst Siebert (Hrsg.): ... weil die Kinder nicht ernst genommen werden. Zum Werk von Christine Nöstlinger, Wien 2003
  • Ursula Pirker: Christine Nöstlinger: die Buchstabenfabrikantin (Biografie), Wien 2007
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Das Austauschkind muss man gelesen haben, gut für den Unterricht geeignet


ich find das buch ok


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