Cook-Inseln
Cook-Inseln

Die überragende Persönlichkeit unter den Entdeckern des Pazifischen Ozeans war der englische Seefahrer James Cook (*1728, †1779). Wie kein Anderer hat er die Inseln Ozeaniens in das Blickfeld Europas gerückt. Auf seinen insgesamt drei Entdeckungsreisen zwischen 1768 und 1779 stieß er auf zahlreiche Inseln im Pazifischen Ozean und lernte dabei die reizvolle Inselwelt Polynesiens und die außerordentliche Gastfreundschaft seiner Bewohner kennen.
Die Entdeckung der einzelnen Cook-Inseln erfolgte zwischen 1595 und 1834 durch verschiedene Seefahrer. James Cook, der die Inseln drei Mal aufsuchte, gab ihnen zunächst den Namen Harvey-Inseln. Ihren bis heute gültigen Namen erhielten sie erst durch den russischen Seefahrer und Kartografen Adam Johann Krusenstern (*1770, †1846).
Die 15 Inseln sind in eine südliche Gruppe mit der Hauptinsel Rarotonga und in eine nördliche Gruppe zusammengefasst. Unter diesen Eilanden ist jeder Typ einer Ozeaninsel vertreten, vom flachen, nur aus kurzer Entfernung wahrnehmbaren Korallenatoll im Norden bis zur hochragenden Vulkaninsel im Süden.
Von den 18 000 Inselbewohnern lebt die Hälfte auf Rarotonga, das wegen seiner üppigen Flora auch „Blumeninsel“ genannt wird. Von der 33 km langen Inselrundstraße führen Seitenwege in die Täler des 652m hohen Vulkans Te Manga. Man kann den die Insel bedeckenden Regenwald von einer Inselseite zur anderen zu Fuß durchqueren, wobei man - wie auf vielen anderen Südseeinseln - sehen kann, dass die Fauna nicht so reich ist wie die Flora und auch nicht so vielfältig wie die Fischpopulation in der Lagune und im Meer.
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