Dadaismus
Definition
Der Dadaismus ist eine internationale künstlerische und literarische Stilrichtung, die unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs entstand. Die von 1916 bis etwa 1923 bestehende Bewegung wandte sich gegen die Lebens- und Kunstvorstellungen des Bürgertums, das für die "grandiosen Schlachtfeste und kannibalischen Heldentaten" des Kriegs verantwortlich gemacht wurde, wie der Schriftsteller Hugo Ball es formulierte. Der Begriff Dada kommt aus dem Französischen und bedeutet kindersprachlich "Pferdchen". Ohne Rücksicht auf Logik, Moral oder Konvention strebten die Dadaisten eine provokative Anti-Kunst an, die Verneinung jeglichen ästhetischen Systems.
- Definition
- Cabaret Voltaire in Zürich
- Club Dada in Berlin
- Weitere Dada-Gruppen
- Auflösung und Nachwirkung
- Teste dein Wissen!
Bibliografie:
- Otto F. Best (Hrsg.): Expressionismus und Dadaismus, Ditzingen 2000 (Die deutsche Literatur. Ein Abriss in Text und Darstellung, Bd. 14)
- DADA Zürich. Dichtungen, Bilder, Texte, Zürich 1998
- Dietmar Elger: Dadaismus, Köln 2007
- Günther Eisenhuber: Manifeste des Dadaismus. Analysen zu Programmatik, Form und Inhalt, Berlin 2006
- Hermann Korte: Die Dadaisten, 4. Aufl., Reinbek 2003









3 Kommentare