Dämmstoffe im Hochbau
Grundlagen
Der Begriff Dämmstoff umfasst alle Materialien mit wärme- oder schalldämmenden Eigenschaften. Je schwerer ein Baustoff ist, desto besser ist auch seine Schalldämmung. Eine gute Schalldämmung bieten daher Kalksandsteine, Vollziegel und Beton. Um Trittschall zu verhindern oder zu mindern ist heute schwimmender Estrich üblich. Aber auch weichfedernde Gehbeläge wie Teppichböden sind wirkungsvoll. Eher schlecht schalldämmend sind Porenbetonsteine und leichte Porenziegel. Moderne Wärmedämmstoffe bestehen aus Materialien mit einen hohen Anteil an eingeschlossener Luft, die Wärme schlecht leitet. Es gibt allerdings keinen Universal-Dämmstoff. Die Wahl des richtigen Dämmstoffs hängt ab vom Anwendungszweck wie Dachdämmung, Fassadendämmung, Dämmung von Warmwasserleitungen oder Dämmung von Fußböden gegen Trittschallübertragung.
Bibliografie:
- Institut für internationale Architektur-Dokumentation: Detail Praxis - Dämmstoffe, München 2007
- Holger König: Wärmedämmung vom Keller bis zum Dach, Berlin 2008
- Eckhard Reyer, Kai Schild, Stefan Völkner: Kompendium der Dämmstoffe, Stuttgart 2000
- Werner Riedel: Wärmedämm-Verbundsysteme, Stuttgart 2008
Institution(en):
- Bund der EnergieverbraucherGrabenstraße 1753619 Rheinbreitbach02224/9227002224/10321bde.ev@t-online.de
- Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.Markgrafenstraße 6610969 Berlin030/258000030/25800518info@vzbv.de
- Umweltinstitut München e. V.Schwere-Reiter-Str. 35/1b80797 München089/3077490089/30774920
- Arbeitsgemeinschaft für Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen e. V.Tulpenweg 2753229 Bonn0228/94825390228/9482541









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