Daniel Barenboim
(Daniel Barenboim)
Kurzbiografie
Der israelische Pianist und Dirigent Daniel Barenboim wurde am 15.11.1942 in Buenos Aires geboren. Er studierte bei Igor Markevitch (Dirigieren) in Salzburg sowie bei Nadia Boulanger (Komposition) in Paris. Zunächst entwickelte er eine umfangreiche Konzerttätigkeit in Europa, Nord- und Südamerika sowie Australien und Asien. Ab 1962 arbeitete er zunehmend auch als Dirigent, zunächst mit dem English Chamber Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra. 1975-1989 war er Chefdirigent des Orchestre de Paris und seit 1992 ist er Leiter der Berliner Staatsoper, der er mit beachteten und innovativen Inszenierungen u. a. von Wagner-Opern oder R. Strauß’ "Elektra" weltweit Anerkennung verschaffte, sowie der Berliner Staatskapelle. 1991-2006 war er parallel dazu als Nachfolger von Sir Georg Solti Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra und seit 2006 ist er ständiger Dirigent der Mailänder Scala (ab Dezember 2011 Musikdirektor). Darüber hinaus arbeitete er immer wieder mit den Berliner Philharmonikern zusammen und gastierte bei Festivals wie in Edinburgh oder Bayreuth. Als Pianist machte er sich vor allem um das Werk Mozarts und Beethovens verdient, als Dirigent setzte er in Berlin mit einem Wagner-Zyklus Akzente, daneben setzt er sich jedoch immer wieder auch für zeitgenössische Werke ein.
Bibliografie:
- Daniel Barenboim: Klang ist Leben. Die Macht der Musik, Berlin 2008
Institution(en):
- Daniel Barenboim
c/o Deutsche Staatsoper BerlinUnter den Linden 7, 10117 Berlin









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