David Bowie
Biografie
David Bowie wurde am 8. Januar 1947 im Londoner Stadtteil Brixton geboren. Sein bürgerlicher Name lautet David Robert Jones. Als er 1966 erfuhr, dass es bereits einen Davy Jones bei der amerikanischen Teenie-Band "The Monkees" gibt, änderte er seinen Nachnamen in "Bowie". Sein Pseudonym hat er von dem gleichnamigen Jagdmesser abgeleitet.
Davids Vater, der Publizist John Jones, stammte aus einer erfolgreichen Schuhfabrikanten-Familie aus Yorkshire. Seine Mutter, Peggy Burns, war eines von sechs Kindern eines irisch-katholischen Berufssoldaten aus dem Südwesten Englands.
1957 zogen die Jones nach Bromley, einem Vorort im Süden Londons. Der junge David war hier an der "Bromley Technical High School" eingeschrieben. Er war schon immer ein Meister in der Kunst der charismatischen Selbstdarstellung. So wechselte er bereits an der Schule ständig seine Frisur: Einen Tag tauchte er mit Teddyboy-Tolle auf, am nächsten mit einem orange gefärbten Mod-Schnitt, je nachdem, was ihm die größte Aufmerksamkeit einbrachte. Als der Schulabschluss nahte und die Schüler ihren Berufswunsch verkündeten, erklärte er ganz unbescheiden: "Ich möchte ein Pop-Idol sein." Doch vorerst sollte er sechs Monate bei einer Werbeagentur arbeiten. Im Frühjahr 1964, als es mit seiner musikalischen Karriere voran ging, schmiss er den Job.
1968 lernte David Bowie Angela Barnet kennen, seine spätere (erste) Ehefrau. Sie haben einen gemeinsamen Sohn (Duncan Zowie Haywood Bowie, *30. Mai 1971). Für Angela schrieb David Bowie den Song "The Prettiest Star" (entpuppte sich als Flop). Der Rolling-Stones-Klassiker "Angie" soll ihr übrigens ebenfalls gewidmet sein. Im Februar 1978 erklärten die beiden, dass sie sich trennen wollten; zwei Jahre später (8. Februar 1980) wurden sie geschieden. Im April 1992 ging er dann mit Iman Abdulmadjid zum Traualtar. Für die Trauung komponierte er das Instrumentalstück "The Wedding". Im August 2000 brachte das somalische Ex-Modell ihre gemeinsame Tochter Alexandria Zahra zur Welt.
Am 8. Mai 1999 wurde David Bowie eine besondere Ehre zuteil: Er wurde vom "Berklee College" in Boston mit einem Ehrendoktortitel geehrt. In seiner Dankesrede erinnerte er an den von ihm verehrten John Lennon: "Ich glaube, er hat mir gezeigt, wie man das Material, aus dem Pop gemacht ist, umkrempeln, wenden und mit Elementen aus anderen Kunstformen mischen kann."
Bibliografie:
- David Buckley: David Bowie, Berlin 2008
- Christian Graf, Burghard Rausch: Rockmusiklexikon, 2 Bände, Frankfurt am Main 2005
- Rock Milestones: David Bowie, DVD, 2006









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