Death Valley
Wüstenhafte Senke im Westen Nordamerikas
Das Death Valley oder Tal des Todes liegt in einer tiefen Senke im Südosten des US-amerikanischen Bundesstaates California nahe der Grenze zu Nevada. Die nächste größere Stadt ist Las Vegas in rund 170 km Entfernung. Seinen Namen trägt das Tal zurecht, denn das trockene und im Sommer extrem heiße Klima erfordert besondere Anpassung, um hier überleben zu können. Das bekamen im 19. Jahrhundert manche Siedler und Goldgräber, die im Westen ihr Glück suchten, zu spüren. Wer sich in diese Wüstenlandschaft verirrte, musste um sein Leben fürchten, denn bei der unbarmherzigen Hitze waren die mitgeführten Wasservorräte rasch aufgebraucht. Das Death Valley erhielt seinen Namen, nachdem hier 1849 der Großteil eines Goldgräbertrupps sein Leben verlor.
Das Death Valley ist jedoch genau genommen kein Tal, sondern eine weit gespannte Senke von über 200 km Länge bei einer Breite zwischen 8 und 25 km. Die durch tektonische Vorgänge (d.h. Bewegungen der Erdkruste) geschaffene Senke wird von hohen Bergrücken umgeben. Im Westen ist es die bis über 3000 m Höhe aufragende Panamint Range und im Osten die etwas niedrigere Amargosa Range. In geologischer Hinsicht gehört das Death Valley zum Großen Becken, in dessen Südwesten es liegt. Im Süden schließt sich die Mojavewüste an.
- Wüstenhafte Senke im Westen Nordamerikas
- Tiefstgelegene Region Amerikas
- Formen der Landschaft
- Extreme Hitze und Trockenheit
- Lebensfeindlich und doch belebt
- Bergbau in der Wüste
- Das Death Valley als Touristenattraktion
Bibliografie:
- Verena Carl u.a.: Nationalparks in den USA, Zürich/München 1999
- M. Richter, R. Schröder: Klimatologische und vegetationskundliche Höhengradienten im Death Valley National Monument. In: Erdkunde 45, 1991, Heft 1, S.38-51









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