Der Circus Maximus in Rom
Einleitung
"Panem et circenses" - "Brot und Spiele" - verlange das römische Volk, ohne sich um Gemeinwohl und Staatsinteressen zu kümmern, schreibt Juvenal. Das Brot in Form von Getreidespenden, den annonae, die Spiele in Zirkus und Amphitheater, bei Wagenrennen und Gladiatorenkämpfen. Die zirzensischen Spiele nahmen dabei einen besonders wichtigen Platz ein und waren wie die olympischen Spiele der Griechen kultischen Ursprungs. Der Sage nach wurden seit Romulus am 21. August zu Ehren des Gottes Consus Opferfeiern und Pferdewettrennen abgehalten, und schon der römische König Tarquinius Priscus habe diese Rennen an der Stelle des späteren Circus Maximus in der langen, schmalen Talsenke zwischen den Abhängen des Aventin und des Palatin abgehalten. Mag die Rennbahn dort anfangs noch ganz primitiv und nur mit ein paar Seilen abgesperrt gewesen sein, während die Zuschauer an den Hängen zu beiden Seiten des Tals saßen, so wurde die Anlage allmählich nach dem Muster des griechischen Hippodromos in Byzanz ausgebaut.
Bibliografie:
- Volker Albers u. a.: Gladiatoren und Caesaren. Die Macht der Unterhaltung im antiken Rom, Mainz 2000
- Marcus Junkelmann: Das Spiel mit dem Tod. So kämpften Roms Gladiatoren, Mainz 2000
- Thomas Wiedemann: Kaiser und Gladiatoren. Die Macht der Spiele im antiken Rom, Darmstadt 2001









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