Der Glykolweinskandal
Einleitung
Kaum jemand erinnert sich heute noch an den Glykolweinskandal der 1980er Jahre, bei dem Weine gepanscht wurden.
Der Glykolweinskandal aus dem Jahr 1985 betraf ein Problem mit frostschutzverseuchten Weinen aus Österreich und Deutschland. Dabei hatte eine Untersuchung ergeben, dass der Glykolgehalt in diesen Weinen den erlaubten Grenzwert erheblich überschritt. Somit drängte sich der Verdacht auf, dass der Wein mit Glykol, einem süßlichen, aber farb- und geruchlosen Alkohol gepanscht worden war. Nach einer unvollständigen und beschwichtigenden Informationspolitik reagierte die Regierung Österreichs mit einem neuen, schärferen Weingesetz.
- Einleitung
- Das Glykol
- Die chronologische Entwicklung des Skandals
- Die Informationspolitik um den Weinskandal
- Maßnahmen gegen gepanschte Weine
Bibliografie:
- Hans Mathias Kepplinger: Die Kunst der Skandalierung und die Illusion der Wahrheit, München 2001
- Maria-Anna Worth: Schmutz und Skandal. Eine soziologische Fallstudie des Glykolweinskandals, Frankfurt a. M. 1990
Institution(en):
- Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)Bundesallee 50, 38116 Braunschweig(0531)21497-0poststelle@bvl.bund.de
- Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)Wilhelmstr. 54, 10117 Berlin(030)18529-0poststelle@bmelv.bund.de









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